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Xbox-YouGov-Studie zum Spielverhalten während der Feiertage

Microsoft hat die Ergebnisse einer Studie zum Spielverhalten während der Feiertage veröffentlicht. Bei der Dateninterpretation hebt der Publisher nicht nur hervor, dass Computer- und Videospiele oft während der Weihnachtsfeiertage gespielt werden, sondern auch die sozialen Effekte des Gamings innerhalb der Familie.

22.11.2022 12:55 • von
Microsoft hat die Ergebnisse einer Studie zum Spielverhalten während der Feiertage veröffentlicht. Ein Ergebnis: Family Gaming wird zunehmend wichtiger. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov beauftragt, eine Studie zum Spielverhalten während der Weihnachtsfeiertage durchzuführen und mittlerweile liegen die ersten Ergebnisse vor. Die laut eigenen Angaben repräsentative Studie der "Online-Bevölkerung ab 13 Jahren" soll zeigen, dass Videospiele während der Feiertage genutzt werden, um in der Familie enger zusammenzuwachsen. 73 Prozent der befragten deutschen Gamer:innen (n=1.254) spielen während der Feiertage typischerweise Videospiele. 51 Prozent der Befragten aus Deutschland, die während der Feiertage Games nutzen, planen, bei persönlichen Feiern und Treffen mit der Familie oder Freund:innen Videospiele während der Feiertage zu spielen.

Zudem hebt Microsoft hervor, dass familienfreundliche Spiele wie "Minecraft" und "Forza Horizon 5" im vergangenen Jahr mehr als 50 Prozent der in der Zeit der Feiertage gespielten Spiele ausmachten. Diese Zahl würde laut interner Xbox-Live-Daten von November 2020 bis Januar 2022 kontinuierlich ansteigen, wobei Microsoft sowohl "familienfreundliche Spiele" als auch das Wettbewerbsumfeld nicht näher definierte. Des Weiteren sollen die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Gaming generationsübergreifende Beziehungen stärken kann. Microsoft: "Von den Befragten, die planen, während der Feiertage Videospiele mit der Familie zu spielen, geben 40 Prozent an, dass sie planen, mit ihren Kindern zu spielen, 21 Prozent wollen mit ihren Eltern spielen und fünf Prozent planen, mit ihren Großeltern zu spielen. 10 Prozent beziehen die Schwiegereltern in ihre Gaming-Pläne während den Feiertagen ein. (...) 56 Prozent empfinden das Weitergeben der Gaming-Leidenschaft von einer älteren an die jüngere Generation als eine tolle Tradition."

Microsoft als Auftraggeber dieser Studie resümiert: "Die Umfrage-Ergebnisse deuten darauf hin, dass Gaming die Menschen während der Feiertage nicht nur zusammenbringt. Die fantastischen Welten, die Spieler:innen in Videospielen erkunden, helfen uns auch zu entspannen. Von den Befragten, die Videospiele spielen, nutzen 54 Prozent Videospiele, um Stress abzubauen. Damit liegt Gaming vor anderen entspannenden Aktivitäten wie dem Surfen in den Sozialen Medien (46 Prozent), dem Lesen eines Buches (45 Prozent), Sport (42 Prozent) und Aktivitäten rund um Self Care (33 Prozent)."

43 Prozent der Deutschen, die in diesem Jahr Geschenke kaufen wollen, geben im Kontext der Studie an, dass der Preis beziehungsweise die Erschwinglichkeit bei der Auswahl von Geschenken im Vordergrund stehe, was natürlich auch auf Games als Geschenke zutrifft. "Mit 42 Prozent gehört Gaming für die befragten Deutschen zu den häufigsten Aktivitäten, die sie mehr als einmal die Woche ausüben. Damit sind Videospiele beliebter als typische Freizeitaktivitäten wie Musik-Streaming (41 Prozent), Fernsehen via Linear-TV oder DVD/Blu-ray (39 Prozent), Podcast-Konsum (23 Prozent) oder dem Schauen von Sport im TV (18 Prozent)", schreibt Microsoft.

Hintergrund der Studie: Microsoft beauftragte YouGov mit der Durchführung einer landesweit repräsentativen Umfrage unter der Online-Bevölkerung ab 13 Jahren in jedem der sechs Märkte: Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Australien, Brasilien, Deutschland und Mexiko. Die Umfrage zielte darauf ab, das Verhalten und die Wahrnehmung von Verbraucher:innen in Bezug auf Gaming im Zusammenhang mit anderen Aktivitäten und Traditionen rund um die Feiertage zu verstehen. Die endgültige Stichprobengröße beträgt: n=1.404 in den Vereinigten Staaten, n=1.336 im Vereinigten Königreich, n=1.254 in Australien, n=1.256 in Brasilien, n=1.254 in Deutschland und n=1.267 in Mexiko.

Marcel Kleffmann