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Paintbucket Games kündigt "The Darkest Files" an

"The Darkest Files" versteht sich als spiritueller Nachfolger zu "Through the Darkest of Times". Das Vorhaben wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. Paintbucket Games wird eine spielbare Demoversion auf der gamescom präsentieren.

16.08.2022 13:31 • von
"The Darkest Files" ist der spirituelle Nachfolger zu "Through the Darkest of Times" (Bild: gaertner PR)

Mit "The Darkest Files" kündigen die Berliner:innen von Paintbucket Games offiziell den spirituellen Nachfolger von "Through the Darkest of Times" an. Der Titel wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg mit 110.000 Euro gefördert. Der neue Titel spielt in der deutschen Nachkriegszeit und erzählt die Geschichte der Staatsanwältin Esther Katz. Sie ist Teil der Sondereinheit des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer. Spieler:innen müssen als Staatsanwältin Verbrechen von ehemaligen NS-Beamt:innen untersuchen, Beweise sammeln, Zeug:innen befragen und die Täter:innen vor Gericht bringen. "The Darkest Files" soll 2023 für PC, Switch sowie PlayStation- und Xbox-Plattformen erscheinen. Eine Demoversion wird auf der gamescom anspielbar sein.

"Nach 'Through the Darkest' of Times haben wir uns entschlossen, das historische Setting auch in einem unserer nächsten Spiele zu behandeln, auch weil die aktuellen Entwicklungen unserer Zeit uns keine Ruhe lassen. Wir entschlossen uns, chronologisch in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu wechseln, in der überall in Deutschland noch Nazis in hochrangigen Ämtern zu finden waren. Fritz Bauer und sein Team haben in dieser schwierigen Zeit immens wichtige Arbeit geleistet, indem zahlreichen Verbrecher*innen der Prozess gemacht wurde, und ihre Taten öffentlich angeklagt wurden. Dadurch haben sie nachhaltig geprägt, wie die Deutschen die Zeit des Nationalsozialismus sehen und mitgeholfen 'Nie wieder!' zum gesellschaftlichen Konsens zu machen. Wir möchten unseren Spieler:innen mit 'The Darkest Files' einen Einblick in diese schwierige und spannende Arbeit geben", so Jörg Friedrich von Paintbucket Games.

Adriano D'Adamo