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VaultN stellt Supply-Chain Management-Lösung für Digitalvertrieb vor

Das niederländische Technologie-Unternehmen VaultN stellt auf der gamescom seine gleichnamige SoftwareLösung vor. Dabei handelt es sich um eine Plattform, die speziell auf die Bedürfnisse des Supply Chain Management im Digitalvertrieb von Games zugeschnitten ist. Der Einsatz von Blockchain-Technologie macht Transaktionen transparent und sicher.

12.08.2022 16:13 • von Stephan Steininger
CEO Emrah Kara und COO Julian Migura gründeten VaultN, um Herausforderungen im Digitalvertrieb zu lösen (Bild: VaultN)

"Es ist 2022 und die Spieleindustrie verlässt sich immer noch auf dieselben physischen Lieferketten vergangener Tage, als CDs, Cartridges und Disketten noch den Markt dominierten", sagt Julian Migura. Migura ist einer der Gründer von VaultN und COO des niederländischen Unternehmens. VaultN präsentiert die gleichnamige Lösung in diesem Jahr auf der gamescom und verspricht nicht weniger als eine Revolution im Digitalvertrieb von Spielen.

Das Selbstbewusstsein kommt nicht von ungefähr. Sowohl Migura als auch CEO Emrah Kara haben in den vergangenen Jahren Erfahrung im digitalen Vertrieb von Spielen gesammelt. Und die führten schlussendlich zur Lösung VaultN, mit der Tabellen, die mit unübersichtlichen Keys gefüllt sind, der Vergangenheit angehören sollen. Konkret geht es darum die digitale Lieferkette zu verwalten, zu kontrollieren und zu skalieren. Das Beginnt bei der Generierung eines Digital-Keys und reicht bis zu dessen Verkauf an Konsumenten.

Da VaultN zur Absicherung die Blockchain-Technologie einsetzt behalten Entwicklungsstudios bzw. Publisher die volle Kontrolle. Selbst das zurückrufen von Keys ist dadurch möglich. Auf diese Weise wirkt VaultN sowohl der Grauzone im Bereich Keyselling entgegen wie auch dem Schwarzmarkt an illegalen Keys.

Da VaultN auch auf Seiten der Reseller eingesetzt werden kann und es sich Open-API-Plattform handelt lassen sich über die Plattform auch Preis- und Werbeaktionen fast ohne Mehraufwand realisieren. "VaultN ist so konzipiert, dass es die Funktion eines Auto-Legers übernimmt, der genau berichtet, was passiert, wann es passiert, und der nicht ausgetrickst werden kann. Entwickler und Publisher können auf Knopfdruck präzise nachverfolgen, wo sich ihr Produkt befindet und wer es besitzt", so Migura.