Games

Große Fortschritte bei der Gamesförderung nach vier Jahren Regionalvertretung

Der game - Verband der deutschen Gamesbranche bescheinigt den Ländern vier Jahre nach der ersten game-Regionalvertretung große Fortschritte bei der Förderung von Games an regionalen Standorten. Einige Länder fangen zwar jetzt erst mit der Förderung an, seien aber auf einem guten Weg.

06.07.2022 12:11 • von
Karte der game-Regionalvertretungen und Partner. (Bild: game)

Seit dem 05. Juli 2018 unterhält der game - Verband der deutschen Games-Branche Regionalvertretungen in einzelnen Bundesländern, nun feiert der Branchenverband vier Jahre Regionalarbeit. Den Anfang machte 2018 der game Rheinland-Pfalz. Mittlerweile sind alle Bundesländer Deutschlands durch eine Regionalvertretung abgedeckt, entweder durch eine von acht game-Regionalvertretungen oder durch bestehende Partnernetzwerke wie Games Bavaria Munich und games.nrw, die mit dem game kooperieren.

Insgesamt bescheinigt der game der deutschlandweiten Standortstärkung der Games-Branche in den letzten fünf Jahren einen großen Erfolg: regionale Games-Förderungen sind auf- oder ausgebaut worden, Ausbildungsmöglichkeiten wurden geschaffen, Leuchtturmevents finden regelmäßig statt und vieles mehr.

Dennoch weist der Verband auf die großen regionalen Unterschiede hin. Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein etwa steigen gerade erst in die Games-Förderung ein, während andere Bundesländer bereits lange etablierte Strukturen haben. 14 von 16 Ländern verfügen aktuell über Förderstrukturen für Games oder haben diese angekündigt. Gute Fortschritte gab es unter anderem in Baden-Württemberg (Förderung, Hub, Weiterbildung, stärkere Vernetzung), Bayern (Bootcamp), Hamburg (Projektförderung, Inkubator und Stärkung von Gamecity Hamburg), Rheinland-Pfalz (Förderprogramm, Stipendium) und im Saarland (Förderung, Games-Award, Hub).

"Die Regionalvertretungen sind eine der großen Erfolgsgeschichten der deutschen Games-Branche: Ihr Start hat in vielen Bundesländern zu deutlichen Verbesserungen der Standortbedingungen beigetragen. So wurden regionale Förderprogramme eingeführt oder ausgebaut, mehr Vernetzungsmöglichkeiten geschaffen oder das Standortmarketing verstärkt. Damit sind die game-Regionalvertretungen und regionalen Partner insgesamt zu einer wichtigen Säule des Games-Standortes geworden, die in Zusammenarbeit mit den sehr engagierten öffentlichen Games-Institutionen, Förderern und Netzwerken vor Ort eine sehr positive Wirkung entfaltet", sagt game-Geschäftsführer Felix Falk. "Trotz aller Fortschritte gibt es auch in den kommenden Jahren noch viel zu tun: So verteilt sich der Umfang der Unterstützung für die Games-Unternehmen vor Ort noch sehr unterschiedlich über die einzelnen Bundesländer. Vor dem Hintergrund des starken internationalen Wettbewerbs dürfen wir nicht zu langsam sein. Deshalb ist das weitere starke Engagement aller Bundesländer in Deutschland so wichtig."

Pascal Wagner