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Koelnmesse und game äußern sich zur Anmeldesituation bei gamescom

Gegenüber GamesMarkt kommentierten game und Koelnmesse das Fernbleiben von Sony und Nintendo bei der diesjährigen gamescom. Demnach gehen täglich Anmeldungen zur Messe ein. Die Community könne sich - trotz der verständlichen Enttäuschung über das Fehlen der beiden Big Player - auf ein "volles Programm Ende August" freuen. Das belegen auch die Ticketverkäufe.

28.06.2022 12:18 • von Stephan Steininger
Christian Baur, Leiter gamescom & Events beim game, und Tim Endres, Director gamescom bei der Koelnmesse (Bild: game/Koelnmesse)

Nachdem sowohl Sony Interactive Entertainment (PlayStation) als auch Nintendo bestätigten, in diesem Jahr nicht auf der gamescom auszustellen, stieg in der Branche die Sorge um den Erfolg der ersten Präsenzausgabe seit 2019. Es ist eine Sorge, die unberechtigt ist, wie die Organisator:innen von game und Koelnmesse auf Anfrage von GamesMarkt versichern.

"Die Absage großer Aussteller ist für die Community immer enttäuschend, die nach über zwei Jahren mit ausschließlich digitalen Events die Games und Unternehmen endlich auch wieder vor Ort erleben will", bestätigt Christian Baur, Leiter gamescom & Events beim game. Wie groß die Vorfreude sei, zeige die Nachfrage nach Tickets. Die Vorbereitungen der Organisator:innen laufen jedenfalls auf Hochtouren. Man arbeite intensiv daran, im August wieder das einzigartige Festival-Feeling zu bieten, was die gamesocm so besonders mache.

Weiter bezeichne es Baur als "natürlich schade", wenn wichtige Partner "aus einer Vielzahl von internen Gründen" fehlen. "Doch auch wenn sie ein Jahr aussetzen müssen, kann sich die Community auf ein volles Programm Ende August freuen, auch mit zahlreichen bekannten Marken, die erstmals auf einer gamescom dabei sein werden", verspricht der Leiter gamescom & Events beim game.

Dass sich die Hallen und die Ausstellungsfläche der gamescom füllen, bestätigt Tim Endres, Director gamescom bei der Koelnmesse, gegenüber GamesMarkt. Er verweist auf die offizielle Aussage der Organisator:innen von Ende Mai, als bereits an die 250 Anmeldungen gezählt wurden. "Seitdem sind zahlreiche weitere Anmeldungen und Buchungen hinzugekommen und es werden täglich mehr", so Endres. "Das ist eine bessere Situation als viele noch vor einigen Monaten erwartet hätten." Auch Endres bedauert es, dass durch die Folgen der Pandemie einige der großen Aussteller fehlen werden. "Gleichzeitig wäre es vermutlich seltsam, wenn wir als einziges Event die Auswirkungen der Pandemie gar nicht spüren würden", ordnet er die Nicht-Anmeldungen ein.