Games

Serious Games Gütezeichen wird auf GameDays vorgestellt

Die GameDays der TU Darmstadt finden nach einer rein virtuellen Ausgabe 2021 am 5. Juli nun wieder in Präsenz statt. Auf dem Programm steht unter anderem der Einsatz von Games im Gesundheitswesen aber auch der neue Serious Games Gütezeichen e.V. soll erstmals vorgestellt werden.

21.06.2022 16:08 • von Stephan Steininger
- (Bild: Screenshot)

Hessen arbeitet weiter am Ziel sich als führender Standort für Serious Games in Deutschland zu etablieren. Das unterstreichen auch die kommenden GameDays, die am 5. Juli an der TU Darmstadt stattfinden. Es ist bereits das 18. Mal, dass die Universität zu den GameDays einlädt und wie in den Vorjahren setzt sich das Event aus den zwei Bestandteilen "Science meets Business Workshop" (B2B) und "Serious Games Rallye" (B2C) statt. Anders als noch im Vorjahr finden beide Teile wieder in Präsenz statt, wobei eine Übertragung per Zoom geplant ist.

Inhaltlich deckt vor allem der B2B-Teil das weite Spektrum der Serious Games ab. Das Thema des diesjährigen Abschlusspanels fällt mit "Spielerische Gesundheitsförderung und -versorgung" in das wichtige Segment Health Games.

Vielleicht noch wichtiger als das Abschlusspanel ist in diesem Jahr die Präsentation des Serious Games Gütezeichen e.V., die am Vormittag nach der Eröffnung stattfindet zu der unter anderem Prof. Dr. Jens Schneider, Vizepräsident der TU Darmstadt, und Sophie Mundo von der Hessischen Staatskanzlei erwartet werden.

Das Gütesiegel ist ein zentrales Anliegen des Projekts Wissenschafts- und Technologietransfer (WTT), das an der TU beheimatet ist und das 2018 von der Universität gemeinsam mit dem Land Hessen initiiert wurde, um Hessen als führenden Standort für Serious Games in Deutschland zu positionieren. Ein Plan, der sich indes auch in der Förderung niederschlug. Hessen startete 2021 erstmals eine Förderinitiative für Serious Games. Die wurde zwar inzwischen auch auf rein unterhaltende Spiele erweitert, gerade im Vergleich mit Bundesländern wie NRW, Berlin und Bayern liegt Hessen im Bereich Games-Development zurück.