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Sega plant massive Investitionen nach starkem Jahr

Der Geschäftbericht von Sega für das Fiskaljahr 2021 zeigt neben den hohen Umätzen auch die Pläne des Unternehmens für das kommende Jahr. Diese sehen Investitionen im dreistelligen Millionenbereich für die kommenden Jahre in die eigene Gaming-Sparte vor. Weiterhin legt Sega einen besonderem Fokus auf Free-to-Play-Titel.

16.05.2022 16:44 • von
Sega plant große Investitionen in die eigenen Marken. (Bild: Sega)

Im Fiskaljahr 2021, das von April 2021 bis März 2022 ging, konnte Sega einen Umsatz von 320 Mrd. Yen beziehungsweise 2,38 Mrd. Euro erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gesamtumsatz um rund 300 Millionen Euro angestiegen. Weiterhin konnte das Unternehmen einen operativen Gewinn von 32 Mrd. Yen verbuchen. Das entspricht 237 Millionen Euro. Sega sieht im "Entertainment Contents"-Sektor, wozu ihre Videospielmarken zählen, am meisten Wachstum in den nächsten Jahren. Bis Ende März 2023 will der Publisher 13 Spiele veröffentlichen. Dazu zählen unter anderem "Sonic Froniers", "Two Point Campus" oder "Soul Hackers 2".

Sega plant bis März 2026 rund 740 Millionen Euro in den "Entertainment Contents"-Sektor zu investieren. Damit sollen bestehende IPs gestärkt werden. Das eigene Unternehmen soll gobaler aufgestellt werden. Die Investition soll die Entwicklung der sogenannten "Super Games" ermöglichen. Ebenfalls möchte das Unternehmen verstärkt auf das Free-to-Play-Modell und Abonnementdienste setzen. Für das laufende Fiskaljahr zielt Sega ab 13 Millionen Einheiten ihrer eigenen Videospiele zu verkaufen. Fünf Millionen erwartete Einheiten davon fallen in die Kategorie "Remakes, Remaster, Spin-Offs und Spiele, die das Genre wechseln". Wie viele Titel schlussendlich zu dieser Kategorie zählen werden, ist noch nicht bekannt. Sie sind aber in den 13 Spielen für das laufende Fiskaljahr bereits inkludiert.

Ebenfalls will Sega die Sonic-Marke verstärkt auf das Filmmedium übertragen. Der "Sonic the Hedgehog 2"-Film hat weltweit über 350 Millionen Dollar eingespielt. Es ist sowohl die Produktion eines dritten Films für das laufende Fiskaljahr in Planung, als auch eine neue Serie für den Streaminganbieter Paramount+.