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Milliardenumsatz für EA dank Live-Service-Spielen

Electronic Arts hat für das Fiskaljahr 2021 ihren Geschäftsbericht veröffentlicht. Dieser zeigt auf, wie wichtig der Anteil von Live-Service-Games im Vergleich zum Verkauf von Videospielen für den Gesamtumsatz war und eine Prognose für das kommende Fiskaljahr aufgestellt.

11.05.2022 14:58 • von
EA veröffentlicht den Geschäftsbericht für das vergangene Fiskaljahr. (Bild: Electronic Arts)

Der Geschäftsbericht von Electronic Arts (EA) für das Fiskaljahr 2021 (April 2021 bis März 2022) legt offen, welchen riesigen Anteil Live-Service-Titel, wie "FIFA 22" und "Apex Legends", am Umsatz des Unternehmens haben. Im besagten Zeitraum verzeichnete EA Nettobuchungen in Höhe von 7,5 Mrd. US-Dollar bei einem Umsatz von 7,0 Mrd. Dollar. Das sind umgerechnet 6,63 Mrd. Euro und ein Wachstum von 21 Prozent zum Vorjahr. Rund 70 Prozent des Gesamtumsatzes wurden mit Live-Service-Games erwirtschaftet. Das entspricht fast fünf Mrd. Euro und einem Anstieg von 17 Prozent zum Vorjahr.

EA konnte im vergangenen Fiskaljahr einen Anstieg von 16 Prozent bei ihren Nutzer:innen verzeichnen. Die Anzahl an Nutzer:innen von EAs Spielen und Service beläuft sich damit auf 580 Millionen. Im vergangenen Fiskaljahr verzeichnete die FIFA-IP mehr als 150 Millionen Accounts. Der mobile Ableger der Fußballsimulation hatte das erfolgreichste Jahr seit der Veröffentlichung mit einem Wachstum von 80 Prozent bei der Spieler:innenzahl im Vergleich zum Vorjahr. Der Shooter "Apex Legends" erreichte mit seiner zwölften Season das höchste Engagement der Spieler:innen seit der Veröffentlichung und das Adventure "It Takes Two" konnte über 90 Preise im besagten Zeitraum gewinnen.

Für das nächste Fiskaljahr stellte EA bereits eine Prognose auf, die sich auf das kommende Quartal (April bis Juni 2022) bezieht. EA zielt auf einen Umsatz zwischen 1,59 Mrd. und 1,63 Mrd. Euro ab. Der angestrebte Profit soll sich zwischen 205,5 Millionen und 227,2 Millionen Euro belaufen. Im vierten Quartal (Januar bis März 2023) will EA voraussichtlich fünf Titel veröffentlichen. Lediglich ein neues PGA Tour wurde namentlich benannt. Bei den anderen Titeln handelt es sich um eine "Mayor IP", einen "Partner Titel", Sportspiel und ein noch unbekanntes Remake.

Abseits des Geschäftsberichts hat EA bekanntgegeben, dass die hauseigene Fußballsimulation ab 2023 auf den Namen "EA Sports FC" hören und "FIFA 23" der letzte Ableger der langlebigen Reihe wird. Bezüglich Battlefield 2042 bestätigte CEO Andrew Wilson, dass das Unternehmen weiter am Titel festhalten und verbessern will, um ihn auf lange Sicht hin erfolgreich zu machen.