Unternehmen

Zweite Crowdinvesting-Kampagne von EarlyGame auf Seedmatch

Die Community-Plattform für Gaming und E-Sport öffnet sich zum zweiten Mal für private Anleger, erneut mit einer Crowdinvesting-Kampagne bei Seedmatch. Für das nächste Jahr peilt das noch junge Start-Up schwarze Zahlen an.

05.05.2022 13:02 • von
Die beiden Gründer von EarlyGame: links Fabian Furch, rechts Leopold Ingelheim. (Bild: EarlyGame)

EarlyGame hat die zweite Crowdinvesting-Kampagne bei Seedmatch gestartet. Die Community-Plattform für Gaming und E-Sport gibt damit interessierten Privatpersonen die Möglichkeit, ein Teil der Unternehmensfamilie zu werden. Die Crowdinvesting-Phase beginnt heute, der niedrigste Unterstützungsbeitrag liegt bei 250 Euro (Video bei Vimeo). Bei der ersten Crowdinvesting-Kampagne im vergangenen Jahr kamen 700.000 Euro zusammen. Das Ziel des Unternehmens lag übrigens bei 500.000 Euro. Aktuell steht der Geldzähler bei 59.000 Euro. Zuletzt entschied sich so auch Christoph Winterling (Marketing-Vorstand beim Serie-A-Klub FC Bologna), sein Investment bei EarlyGame nach weniger als zwölf Monaten zu verdoppeln.

"Die Vision von EarlyGame ist es, die #1 Esports und Gaming Marke für den Mainstream Fan aufzubauen", so Gründer Fabian Furch. "Die Community steht bei dem Unternehmen im Mittelpunkt und sprengte in 2021 sämtliche Wachstums-Prognosen. Allein im Dezember wurden mehr als drei Millionen Unique User auf der Plattform erreicht. Das entspricht einem Anstieg von 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr", heißt es in der Pressemitteilung. Im kommenden Jahr möchte das Start-Up erste Gewinne verzeichnen. "Mit einem Umsatz von mehr als 20 Mio. Euro und etwa 30 Mio. monatlichen Usern, will EarlyGame bis zum Jahr 2026 neue Dimensionen erreichen", so die Vision der Unternehmensführung.

Die zwei Gründer, Fabian Furch und Leopold Ingelheim, die vom Gründermagazin StartingUp als Gründer des Jahres 2021 gewählt wurden, hatten nach eigenen Angaben Ende 2021 ein Übernahmeangebot in Höhe von zwölf Millionen Dollar abgelehnt. "Zu groß ist das Wachstum in den vorangegangenen Monaten und das damit verbundene Potenzial des Unternehmens", sagten sie. Die neuen Sub-Marken "Riftfeed" und "Valorfeed" würden zusätzliche Optionen der Monetarisierung erlauben und noch spezifischere Zielgruppen erreichen. "So sind wir auch sehr erfreut, dass wir mit Euronics einen starken Partner an der Seite haben, um gemeinsam Riftfeed über die nächsten Jahre wachsen zu lassen", sagt Leopold Ingelheim.