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GamesPreis22 des GamesFestivals zeichnet Nachwuchs aus

Beim zweiten Münchner GamesFestival unter dem Motto "Respawn" wurde der GamesPreis in zwei Altersklassen an Jugendliche und Nachwuchs-Kreative verliehen. Der dieses Jahr in Präsenz verliehene Preis ist mit je 500 Euro dotiert.

05.05.2022 10:21 • von
Die Gewinner:innen und Moderator:innen des GamesPreis22 am Samstag. (Bild: JFF / GamesFestival)

Am vergangenen Wochenende ist im PATHOS Theater im Münchner Kreativquartier der GamesPreis22 des GamesFestivals vergeben worden. Preis und Festival wurden vom JFF - Institut für Medienpädagogik unter der Leitung von Projektleiter Ulrich Tausend und einem Gremium aus Jugendlichen und Nachwuchs-Kunstschaffenden organisiert. Das Besondere am GamesPreis ist demnach auch, dass er als Jugendpreis konzipiert wird: Vergeben werden die einzelnen Kategorien jeweils in den Altersklassen zehn bis 18 und 19 bis 26 Jahre. Zugelassen waren selbst programmierte Spiele, Let´s Play Aktionen, Streams zum Thema Gaming und eigene Veranstaltungsformate rund ums digitale Spielen. Die fünf Preiskategorien sind "Prototyp", "Fertiges Game", "Spiele-Video", "Spiele-Event" und der Sonderpreis zum übergreifenden Thema des zweiten GameFestivals, "Respawn". Jeder Preis ist mit 500 Euro dotiert. Folgende Spiele und Projekte haben gewonnen:

Kategorie Prototyp

Altersklassen 10 bis 18 Jahre

Constantin Segler für den Prototyp "The Agent Mission"

Altersklassen 19 bis 26 Jahre

Beyond any Gravity Team für "Beyond any Gravity"

Kategorie fertiges Game

Altersklassen 10 bis 18 Jahre

Team PopQuiz für "PopQuiz"

Altersklassen 19 bis 26 Jahre

Projekt Ocularis für "Ocularis"

Kategorie Spiele-Video

Altersklassen 10 bis 18 Jahre

Kein Preis vergeben

Altersklassen 19 bis 26 Jahre

Kha Anh Thai für "Area of Education - Barrierefreiheit im Gaming"

Kategorie Spiele-Event

Altersklassen 19 bis 26 Jahre

Munich eSports mit "Donate Your Heart Out 2"

Altersklassen 19 bis 26 Jahre

KawiiChiCon für "KawiiChiCon"

Kategorie Sonderpreis der Jury zum Thema "Respawn"

Tatake Studios für "CybAR"

Ulrich Tausend, Projektleiter des GamesFestival beim JFF - Institut für Medienpädagogik, kommentiert die Preisvergabe: "Die Verleihung des GamesPreis ist der vorläufige Höhepunkt des GamesFestival 2022 - und gibt gleichzeitig den Startschuss für die Weiterentwicklung der Szene. Denn dieser Preis ermutigt junge Entwickler*innen und Gamer*innen, ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit dieser Preisvergabe dazu beitragen, Gaming in all seinen Facetten weiterzuentwickeln. Gleichzeitig danke ich allen Geldgeber*innen und Unterstützer*innen für die Begleitung und Förderung des Festivals und der Preisvergabe. Wir alle helfen damit, Jugendkultur in Bayern sicht- und erlebbar zu machen."

Das GamesFestival, das in diesem Jahr in die zweite Iteration ging und das erste Mal neben Online-Komponenten auch mit physischen und hybriden Veranstaltungen aus ganz Bayern an den Start ging, stand unter dem Konzept "Respawn" im Sinne von Tod in Videospielen. In diesem Jahr wurde auch der E-Sport besonders berücksichtigt. Im Rahmen des Festivals wurden auch Events für Nachwuchs-Entwickler:innen abgehalten, prominent darunter das letzte GameCamp Munich unter aktueller Leitung. Um die Zukunft des GameCamps zu sichern, das 2022 immerhin zu 14. Mal in München stattfand, wurde dort unter anderem ein offener Plan mit Dokumentationen der Event-Planung aus den letzten zehn Jahren vorgestellt, mit dem Freiwillige das Camp weiter fortführen können.