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Update: "Prince of Persia" Remake wechselt von Indien nach Kanada

Statt Ubisoft Pune und Mumbai zeichnet nun Ubisoft Montreal für das Remake des ersten Teils der Prince-of-Persia-Trilogie verantwortlich. Das Spiel hatte bereits mit mehreren Verschiebungen zu kämpfen. Auch andere Projekte Ubisofts ringen mit Problemen bei der Entwicklung. Nun wird das Remake bis über das Fiskaljahr 2023 hinaus verschoben.

04.05.2022 11:06 • von
"Prince of Persia" Remake Keyart. (Bild: Ubisoft)

Update vom 07.06.2022:

Weder dieses noch nächstes Jahr können wir mit "Prince of Persia" rechnen. Ubisoft hat angekündigt, das Remake nicht vor Ende des Fiskalkahrs 2023 zu veröffentlichen. Der Prinz wird also frühestens im April 2024 wieder Wände entlangrennen. Als Grund für die große Verschiebung gab Ubisoft den Wechsel der Entwicklung nach Montreal an.

Originalmeldung vom 04.05.2022:

Ubisoft Pune und Ubisoft Mumbai geben die Arbeiten am Remake von "Prince of Persia: The Sands of Time" nach Montreal ab. Das verkündete der Pariser Publisher. Der Teamwechsel reiht sich ein in eine lange Geschichte von Irrungen rund um das Remake des Kult-Titels ein. Bereits bei der Trailervorstellung im September 2020 musste sich Ubisoft der Kritik von Fans und Presse stellen, die die neue Optik des Spiels als Verschlimmbesserung bezeichneten. Der damals angegebene Release-Zeitpunkt im Januar 2021 wurde kurz darauf in den März 2021 verschoben, um schließlich im Februar 2021 erneut auf unbestimmte Zeit verschoben zu werden. Seitdem war es still um "Prince of Persia", das auch auf der Ubisoft Forward im Sommer 2021 nicht erwähnt oder gezeigt worden war.

Dass nun, über ein Jahr nach dem eigentlich angedachten Veröffentlichungszeitpunkt, die beiden indischen Teams vom Projekt abgezogen werden und stattdessen Ubisoft Montreal das Projekt übernimmt, deutet auf große Probleme bei der Entwicklung hin. Auf Nachfrage von Axios Gaming antwortete der Publisher bisher nicht. "Prince of Persia" ist nicht das einzige Projekt Ubisofts, das derzeit mit sich ringt. Auch der Piraten-Multiplayer-Titel "Skull & Bones" hat laut Berichten von Kotaku zufolge mit mehreren Reboots und suboptimaler Projektführung zu kämpfen. Das Sequel zu "Beyond Good & Evil", seit 2008 angekündigt und bisher kaum gezeigt, wird zwar laut Ubisoft-CEO Yves Guillemot weiter entwickelt, muss jedoch ohne Seriengründer Michel Ancel auskommen, der 2020 die Firma verließ.