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HTC Vive veröffentlicht Kinderschutz- und Content-Creation-Software

Mit "Vive Guardian" und "Vive Create" liefert HTC wichtige Funktionen auf die VR-Brille Vive. Über die Kinderschutzapp lassen sich etwa Käufe sperren, Berechtigungen vergeben und der Brillen-Bildschirm auf ein Smartphone spiegeln.

03.05.2022 10:22 • von
Vive Guardian. (Bild: HTC Vive)

Mit "Vive Guardian" und "Vive Create" liefert HTC Vive zwei Softwarelösungen für die hauseigene VR-Brille. Beide zielen darauf ab, die Technologie auch außerhalb des Core-Gaming-Marktes attraktiver zu machen.

"Vive Create" ist eine webbasierte, codefreie Plattform zur Erstellung von VR-Content. Damit sollen aus hochgeladenen Bildern und Videos ohne Programmierkenntnisse zum Beispiel virtuelle Fotoalben oder begehbare Mini-Kulissen entstehen können. Die Software ergänzt hochgeladene Dateien um 3D-Modelle aus einer vorhandenen Bibliothek und lässt so das Erstellen simpler virtueller Welten zu.

"Vive Guardian" ist eine Kindersicherungs-Software für Eltern und Erziehungsberechtigte, die sich über eine Android-App auf dem Smartphone steuern lässt. Mit der App können im sogenannten Assignment Mode entweder Berechtigungen an die Accounts der Kinder vergeben oder im Control Mode einzelne Anwendungen gestartet werden, aus denen der Kinder-Account nicht herauswechseln kann. Über den Smartphone-Bildschirm kann zudem das in der VR-Brille gezeigte Spiel gespiegelt und kontrolliert werden. Auch PIN-Vergaben, zum Beispiel gegen unautorisierte In-App-Käufe, können über "Guardian" geregelt werden.