Personalien

Kristen Hines wird neue Chief Diversity Officer bei Activision

Accentures Managing Director Kristen Hines wechselt als Chief Diversity and Inclusion Officer zum von Vorwürfen sexueller Belästigung und fehlender Diversität angeschlagenen Activision Blizzard King. Ihr Ziel sind 50 Prozent Frauen und nicht-binäre Personen im Unternehmen bis 2027.

12.04.2022 09:33 • von
Kristen Hines (Bild: Kristen Hines)
Kristen Hines wird die Management-Etage von Activision Blizzard als Chief Diversity and Inclusion Officer (CIO) ab dem 25. April verstärken. Sie soll Activisions Zielsetzung umsetzen, in den nächsten fünf Jahren den Anteil an Frauen und nicht-binären Personen unter den Arbeitnehmer:innen auf 50 Prozent zu steigern.

Hines war zuvor Managing Director bei Accenture mit Fokus auf die globale Diversitäts- und Inklusionspraxis des Unternehmens, und bringt außerdem HR-Erfahrung mit. Laut Activision wird Kristen Hines außerdem mit den einzelnen Gaming-Teams zusammenarbeiten, "um sicherzustellen, dass diverse und inklusive Perspektiven im Game Design beachtet werden. Das betrifft sowohl Storylines, Figuren-Developments, Gameplay als auch Community-Interaktionen."

Hines kommentierte ihre Einstellung wie folgt: "Ich freue mich, einem Unternehmen beizutreten, dass sein Commitment zu Diversität, Gleichbehandlung und Inklusion nun nach vorne stellt und sich ambitionierte Ziele gesetzt hat. In einer Industrie mit historisch bedingter Unterrepräsentation freue ich mich auf die Anstrengungen des Unternehmens, einen Arbeitsplatz zu schaffen, der transparent, gleichberechtigend und inklusiv ist. Gaming hat ein unglaubliches Potenzial, Communitys auf der ganzen Welt zu verbinden und Held:innen aus allen menschlichen Hintergründen hervorzubringen. Ich freue mich sehr darauf, ein Teil der Talentelandschaft zu sein, die großartige Erfahrungen zu einer breiten Auswahl an Spieler:innen bringt."

Die Einstellung folgt einer Reihe von Problemen bei Activision Blizzard, das unter anderem mit Vorwürfen sexueller Belästigung zu kämpfen hat. Erst im März hatte sich die Firma in einer Klage gegen sie auf einen Ausgleich von 18 Millionen Dollar geeinigt. In ihrem Jahresreport berichteten Activision Blizzard von Problemen dabei, neue Talente anzulocken und vorhandene in der Firma zu halten.