Games

FFF hat 2021 mit 1,7 Mio. Euro Games gefördert

Neben 30 geförderten Games feierten neun Titel, die mit Förderhilfe entstanden waren, im vergangenen Jahr Release, darunter "Police Simulator: Patrol Officers" von Aesir Interactive. Außerdem förderte der FilmFernsehFonds Bayern XR-Projekte mit 268.000 Euro.

28.01.2022 10:09 • von Valentin Masszi

Der FilmFernsehFonds Bayern wurde 2021 25 Jahre alt. Für die 2009 etablierte Gamesförderung ist es ein schiefes Jubiläum, aber dennoch eines mit Geschenken. 30 Gamesprojekte erhielten vergangenes Jahr insgesamt 1,7 Millionen Euro an Unterstützung. Darunter waren "Zombie Cure Lab" von Thera Bytes, "Venice After Dark" von Weltenwandler Designagentur und "My City" von Aesir Interactive. Zusätzlich zur Förderung erhielten mehrere Projekte Computec Medialeistungen mit einem Gegenwert von 350.000 Euro.

Darüber hinaus floßen hohe Beträge in die XR- und VR-Sparte. Der FFF förderte sieben XR-Erfahrungen mit 268.000 Euro und vier VR- und 360-Grad-Projekte mit 195.000 Euro. Dabei lieferten die Münchner Medientage Gelegenheit, einige VR- und XR-Erfahrungen selbst auszuprobieren.

2021 bewies parallel den Erfolg zuvor geförderter Projekte, wurden doch neun davon im Laufe des Jahres veröffentlicht. Das erfolgreiche "Police Simulator: Patrol Officers" von Aesir Interactive, das aufsehenerregende "Chorus" von Deep Silver Fishlabs oder das Strategiespiel "Spacebase Startopia" von Realmforge Studios sind einige von ihnen.

Nicht zuletzt sah das vergangene Jahr im August ein weiteres Mal die traditionelle FFF Bergwanderung für EntwicklerInnen aus dem Freistaat, die dieses Mal zum Tegernsee führte.

"Die Bremsspuren der Pandemie sind unübersehbar. Das Gesamtergebnis der bayerischen Film- und Medienförderung im Jubiläumsjahr 2021 stimmt mich dennoch insgesamt zuversichtlich, gerade wenn man den langen Lockdown und die schwierigen Bedingungen sieht. Klar ist: Der Freistaat steht fest an der Seite der Film-, Games- und XR-Branche, der Filmfestivals und der Kinos in Bayern und hat sein Engagement auf hohem Niveau gehalten", so Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach.