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Spielwarenmesse sagt Präsenzevent ab

Drei Wochen vor Start hat die Spielwarenmesse eG den Präsenzteil der diesjährigen Spielwarenmesse abgesagt. Ausschlag gab die rasche Verbreitung der Omikron-Variante, die zu zahlreichen Absagen seitens der Aussteller führte.

14.01.2022 07:51 • von Stephan Steininger

Auch im Jahr 2022 wird es in Nürnberg keinen internationale Spielwarenmesse als Präsenzveranstaltung geben. Wie die veranstaltende Spielwarenmesse eG drei Wochen vor Eröffnung mitteilt, wird die physische Präsenzveranstaltung "schweren Herzens" abgesagt. Für Aussteller, Fachhandel und Presse stehe vom 2. bis 6. Februar die Plattform Spielwarenmesse Digital bereit, auf der ein kontaktlose Austausch möglich sei.

"Für eine Durchführung der Präsenzveranstaltung haben wir intensiv gekämpft und dafür zunächst auch starke Unterstützung aus den weltweiten Spielwarenmärkten erhalten", so Christian Ulrich, Sprecher des Vorstands der Spielwarenmesse eG. Vor allem die vielen Anbieter ohne internationales Vertriebsnetz hätten noch im Dezember appelliert an der Messe festzuhalten, da diese von enormer Bedeutung für deren Auslandsgeschäft sei.

Doch die rasante Verbreitung der Omikron-Variante habe die Rahmenbedingungen in den letzten Tagen zunehmend verschlechtert. Als Reaktion auf die veränderte Pandemiesituation hätten zahlreiche Aussteller aus Sorge um die Gesundheit ihrer Belegschaft abgesagt. Folglich sei es nicht möglich vor Ort den breiten Überblick über den internationalen Spielemarkt zu geben, den man von einer Weltleitmesse wie der Spielwarenmesse erwartet. "Wir bedauern unseren Entschluss und bedanken uns bei all denen, die sich bis zuletzt für die Umsetzung einer Präsenzmesse eingesetzt haben", so Ulrich weiter.