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Medienförderung RLP unterstützt drei Games mit 95.000 Euro

In Rheinlandpfalz erhalten drei Entwicklungsteams insgesamt 95.000 Euro. Zudem bewilligte das Gremium unter anderem ein Stipendium im Wert von 9.000 Euro für den Aufbau eines Hypercasual-Studios. In der ersten Förderrunde wurden insgesamt 167.000 Euro ausgeschüttet.

13.01.2022 14:18 • von Valentin Masszi
Staatssekretärin Heike Raab freut sich über die erfolgreiche Förderrunde. (Bild: Deutsche Politik © Staatskanzlei RLP/ Unger)

Erst vergangenes Jahr wurde die Medienförderung Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen, am 08.12.2021 endete der erste Förderaufruf. Seither bewilligte die Jury drei Gamesprojekte und fünf Stipendien. Insgesamt 167.000 Euro schüttet die Initiative infolgedessen an Medienschaffende aus, 104.000 davon fließen in den Gamesbereich.

Die höchste Summe erhält Christian Biever mit 50.000 Euro für "Evolution Against Humanity". Das Postapokalypse-Spiel basiert auf realen Landkarten und einem NFT-Ökosystem. Halb so viel, 25.000 Euro, gehen an "Dystopia Evolving Card Game" von Felix Nyenhuis. Dabei handelt es sich um ein Sammelkartenspiel hybrider Natur. Das heißt, es enthält sowohl physische als auch digitale Elemente. Das dritte Gamesprojekt im Bunde ist "MOTE - (Mind Of The Eyes; Arbeitstitel)", entwickelt von Yasmin Schraven und unterstützt mit 20.000 Euro. Darin begeben sich SpielerInnen auf eine Reise, um Glüchwürmchen für ein Lichterfest zu finden, und lüften dabei ein großes Geheimnis.

Neben den geförderten Spielen hat die Jury auch fünf Stipendien bewilligt, die höchstens ein Jahr laufen und mit 1.500 Euro pro Monat dotiert sind. Mit insgesamt 9.000 Euro hilft man dabei unter anderem Johannes Mattmann, der den Aufbau eines Hypercasual-Studios und die Entwicklung erster Prototypen plant. Ebenfalls 9.000 Euro erhält Konstantin Enste für den Kurzfilm "a peaceful life (AT)". Insgesamt dreimal 18.000 Euro fließen außerdem an Tim Brandenburger und Muriel Spiegel für die Kurzfilme "Haßloch, wir sind die Mittelschicht" und "Untitled Cyber Western (AT)" sowie Linda Dajana Krüger für die Kunstinstallation "Spinning Communion".

"Wir bieten jungen innovativen Medienmacherinnen und Medienmachern gute Bedingungen für die Realisierung erster Projekte. So halten wir qualifizierte Talente im Land und bieten Kreativen Chancen, eine professionelle Existenz im Medienland Rheinland-Pfalz aufzubauen", kommentiert die Aufsichtsratsvorsitzende und Bevollmächtigte für Medien der Landesregierung, Staatssekretärin Heike Raab.