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Schleswig-Holstein will E-Sport-Förderung 2022 fortsetzen

Nachdem seit 2019 über eine Millionen Euro für E-Sport-Projekte ausgeschüttet wurden, möchte Schleswig-Holstein 2022 an die Unterstützung anknüpfen. 120.000 Euro sind für die entsprechende Infrastruktur und 250.000 Euro für weitere E-Sport-Zentren vorgesehen.

07.01.2022 11:24 • von Valentin Masszi

Zum Jahresbeginn zieht Schleswig-Holstein E-Sport-Bilanz. 1.049.508 Euro hat das Land in den vergangenen drei Jahren für dessen Förderung ausgegeben, 340.000 Euro flossen in den Aufbau des Landeszentrums für eSport und Digitalisierung, kurz LEZ. Über 30 ehrenamtliche MitarbeiterInnen sind dort heute im Einsatz. Zudem profitierten etwa 40 Einzelprojekte von der staatlichen Unterstützung.

Das Land sieht noch viel Potenzial im E-Sport und möchte ihm auch 2022 den Rücken stärken. Internationale Projekte, Inklusion und Gleichbereichtigung, Verbandsstrukturen und weitere Aspekte sollen im und mit dem E-Sport weiter ausgebaut werden. Deshalb hat der Landtag für das kommende Jahr 120.000 Euro für eine kommunale E-Sport-Infrastruktur zur Verfügung gestellt. 250.000 Euro aus den Digitalisierungsmitteln des Landes sind wiederum für die Gründung von vier neuen E-Sport-Zentren vorgesehen.

Innenstaatssekretärin Kristina Herbst sagt zum starken E-Sport-Engagement in Schleswig-Holstein: "Der E-Sport gehört mittlerweile für viele Jugendliche zu ihrem Alltag. Diese Entwicklung wollen wir als Landesregierung begleiten. Mit unserer Förderung wollen wir gezielt Vereine und Verbände unterstützen, die die E-Sport-Inhalte mit durchdachten Konzepten vermitteln. Prävention von Online-Spielsucht, die Vermittlung von Medienkompetenz und ein ausgleichendes Bewegungsangebot sind Bestandteile unserer Fördervoraussetzungen. Ganz wichtig ist für uns außerdem, dass der klassisch organisierte Sport bei den Konzepten möglichst beachtet wird".