Games

game vom Wechsel der politischen Zuständigkeit überrascht, aber optimistisch

In einer ersten Reaktion hat sich der Branchenverband game vom Wechsel der Ministeriums-Zuständigkeit für die Gamespolitik der Bundesregierung überrascht gezeigt, wertet dies jedoch auch als positives Signal. Wichtig sei, dass die gute Arbeit des Referats verlässlich fortgeführt werde.

09.12.2021 12:39 • von Stephan Steininger
Felix Falk, Geschäftsführer des game (Bild: game/Dirk Mathesius)

Der Wechsel der Zuständigkeit für die Games-Politik vom Ministerium für Digitales und Verkehr ins Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz war nicht nur außerhalb der Branche eine Überraschung. "Der Wechsel der Zuständigkeit für Games in das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz kommt für uns als Games-Branche überraschend", gibt Felix Falk, Geschäftsführer des game, in einer ersten Stellungnahme offen zu. Die Tatsache, dass neben dem Klimaschutz Games das einzige Thema sei, dass im Organisationserlass der neuen Bundesregierung an Wirtschaftsminister Robert Habeck übertragen wurde, mache aus seiner Sicht die besondere Bedeutung der Games-Politik deutlich. Der game freue sich über das positive Signal, dass Robert Habeck bewusst nach Games gegriffen habe.

Gleichzeitig mahnt Falk auf Kontinuität: "Wichtig ist jetzt, dass die sehr gute Arbeit des Games-Referats und die Umsetzung der Games-Strategie auch im neuen Haus reibungslos und verlässlich fortgeführt werden. Computer- und Videospiele sind immer ein Dreiklang aus Kultur, Wirtschaft und digitaler Innovation und müssen auch in der neuen Bundesregierung eine Querschnittsaufgabe bleiben. Games bleiben auch in anderen Bereichen und Ministerien wie Kultur, Bildung, Gesundheit oder Auswärtiges relevant, in denen ihr große Potential noch lange nicht gehoben ist."