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USK nutzt vorweihnachtliches Interesse für Jugendschutzaufklärung

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle gibt Unkundigen fünf Tipps rund um die Einordnung von Games. Zum Anlass nimmt sie die hohe Priorität von Spielen auf vielen Wunschzetteln in Deutschland.

08.12.2021 14:21 • von Valentin Masszi
Elisabeth Secker ist Geschäftsführerin der USK. (Bild: USK)

Vor Kurzem hat der game-Verband verlauten lassen, dass 12,5 Millionen Deutsche sich Games-bezogene Artikel zu Weihnachten wünschen. Die USK nutzt dieses hohe Interesse am Medium, um über Jugendschutz in Spielen aufzuklären. Sie gibt KäuferInnen fünf "Tipps zum verantwortungsvollen Umgang mit Games" mit. Die befassen sich mit Genre-Einordnung, dem Alterskennzeichen, Funktionen wie In-App-Käufen, pädagogischem Wert und nicht zuletzt dem Reden miteinander über Spiele.

"Digitale Spiele sind ein wichtiger Bestandteil der Alltagswelt von Kindern und Jugendlichen. Damit ein verantwortungsvoller Umgang gelingt, rät die USK dazu, altersgerechte Spiele oder Apps gemeinsam mit den Kindern auszusuchen. Die Alterskennzeichen der USK sind eine wichtige Orientierung bei der Frage, ob das Spiel für eine Altersgruppe beeinträchtigend sein kann. Darüber hinaus sollten Eltern auch auf Funktionalitäten wie Kauf- oder Kommunikationsmöglichkeiten achten und mit ihren Kindern Vereinbarungen diesbezüglich treffen. Hinweise dazu werden auf Grundlage des neuen Jugendschutzgesetzes bald umfassend eingeführt. Wir möchten Eltern dafür sensibilisieren, die Spielekonsolen und Geräte für ihre Kinder altersgerecht einzustellen, um ihnen eine sichere Teilhabe zu ermöglichen", erklärt USK-Geschäftsführerin Elisabeth Secker.