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Zweite Förderrunde im Heidelberger GamesHub für Health/Life Science

Bis zum 20. Januar können sich interessierte EntwicklerInnen auf einen Platz im Inkubator bewerben. Der Fokus der Projekte sollte auf dem Gesundheitsbereich liegen. Am 16. Dezember stellen die ersten drei Teams des GamesHubs ihren Fortschritt der Öffentlichkeit vor.

08.12.2021 11:19 • von Valentin Masszi

Das dieses Jahr eröffnete GamesHub für Health und Life Science in Heidelberg lädt zu Bewerbungen für den nächsten Förderzeitraum ab dem 01.04.2022 ein. Via die Webseite von games BW werden bis zum 20.01. Bewerbungen von EntwicklerInnen akzeptiert, die an Gamesprojekten im Bereich Bio- und Medizintechnologie sowie Gesundheitswirtschaft arbeiten. Außerdem müssen BewerberInnen ihren Wohnsitz spätestens ab April in Baden-Württemberg haben.

Ein Gremium der MFG Baden-Württemberg, der Hochschule der Medien und der Projektkoordination wird dann im Februar eine Entscheidung über die nächsten Teams des Inkubators treffen. Letztere erhalten Räumlichkeiten und Equipment im Business Development Center Heidelberg, fachliche Unterstützung durch Workshops und Coaching sowie bis zu 10.000 Euro. Darüber hinaus profitieren die Inkubator-Teilnehmenden vom örtlichen Netzwerk mit Gesundheitseinrichtungen und -firmen. Mit all dem soll über mehrere Monate die Entwicklung eines Prototypen ermöglicht werden.

Der ersten drei Teams waren zur Eröffnung des GamesHubs im Juli diesen Jahres eingezogen. Sie arbeiten jeweils an den Projekten "MiKompanion" und "OnkoMovement", beide zur Unterstützung von KrebspatientInnen, sowie dem "Beziehungsnavigator", welcher Jugendliche über soziale Beziehungen aufklären und ihnen beim Knüpfen selbiger helfen soll. Alle drei Projektgruppen stellen ihren Fortschritt am 16.12. im "GamesHub - PitchDeck" vor. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und ist über Zoom nach Anmeldung frei zugänglich.

Kevin Keiner, der mit seinem Team derzeit an "OnkoMovement" arbeitet, kommentiert: "Durch die Unterstützung im GamesHub konnten wir uns mit anderen Entwickler*innen austauschen, Know-how im Bereich Gaming aufbauen und Geräte für unsere Entwicklung anschaffen. Dadurch war es uns möglich, nach bereits fünf Monaten einen funktionierenden Prototyp zu entwickeln. Der GamesHub war für uns die perfekte Möglichkeit, unser Projekt gerade in der Startphase schnell voranzutreiben, uns nebenbei noch persönlich weiterzuentwickeln und unser Netzwerk auszubauen".