Games

Games-Branche hat positive Erwartungen an die Ampelkoalition

Dem game-Branchenbarometer ist zu entnehmen, dass jedes zweite Games-Unternehmen in Deutschland positive Erwartungen an die neue Regierungskoalition hat. Außerdem erwarten 69 Prozent eine positive Geschäftsentwicklung im kommenden Jahr.

08.12.2021 10:14 • von
Ergebnisse des game Branchenbarometers 2021 (Bild: game - Verband der deutschen Games-Branche)

Die deutsche Games-Branche blickt zuversichtlich auf die neue Ampel-Regierungskoalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Das ist das Ergebnis des game Branchenbarometers 2021, das heute anlässlich der Mitgliederversammlung des game - Verband der deutschen Games-Branche veröffentlicht wurde. So haben 54 Prozent der Unternehmen aus der deutschen Games-Branche positive Erwartungen an die neue Bundesregierung. 42 Prozent blicken neutral auf die Dreier-Koalition.

"Danach geht die deutsche Games-Branche insgesamt zuversichtlich in das neue Jahr: 7 von 10 Befragten (69 Prozent) gehen von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung ihres Unternehmens in den kommenden 12 Monaten aus. Dieser Optimismus spiegelt sich auch bei der Personalplanung wider: Mehr als jedes zweite Unternehmen (55 Prozent) plant in den kommenden 12 Monaten neue Mitarbeitende einzustellen. 41 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Entwicklung aus, nur 4 Prozent rechnen mit einer abnehmenden Anzahl", schreibt der game weiter.

Der Koalitionsvertrag ist gestern von führenden VertreterInnen der drei Parteien unterschrieben worden. Heute soll Olaf Scholz zum Bundeskanzler gewählt und danach die MinisterInnen vereidigt werden.

Dem Koalitionsvertrag ist zu entnehmen, dass der Games-Standort Deutschland allgemein gestärkt und die Games-Förderung verstetigt werden soll, was wichtige Zeichen für die Zukunft der deutschen Spiele-Branche sind. Zugleich soll die Bürokratie abgebaut werden. Die neue Regierung will den Breitbandausbau fördern, die Digitalisierung großflächig vorantreiben und die digitale Bildung stärken. Die Arbeit der E-Sport-Vereine soll gemeinnützig werden.