Games

"Gamesförderung zeigt Wirkung", meint Andreas Scheuer

Der scheidende Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur zieht zum Abschluss der Legislaturperiode ein positives Fazit zur Computerspieleförderung in Deutschland. Zugleich erinnert er an den zweiten Förderaufruf.

07.12.2021 16:36 • von
Andreas Scheuer zieht zum Abschluss der Legislaturperiode ein positives Fazit zur Computerspieleförderung. (Bild: Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur)

Andreas Scheuer, der scheidende Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, zieht zum Abschluss der Legislaturperiode des 19. Deutschen Bundestages eine positive Bilanz zur Computerspieleförderung des Bundes. Als Beispiel greift er die Förderung von Nukklear als Co-Entwicklungsstudio des Dune-Spiels von Funcom auf. In dem internationalen Projekt wird das Studio aus Hannover für Design und Gameplay der Fahr- und Flugzeuge verantwortlich zeichnen. Das BMVI fördert das Vorhaben mit dem Codenamen "Seabass" mit rund 1,6 Millionen Euro. Die Gesamtkosten der Entwicklungsarbeiten des deutschen Studios belaufen sich auf rund 3,8 Millionen Euro.

Bundesminister Andreas Scheuer: "Nachdem die erste Phase unserer Gamesförderung vor allem Start-Ups und jungen Kleinstunternehmen bei der Entwicklung unter die Arme gegriffen hat, haben wir jetzt auch größere Projekte im Blick. 'Seabass' zeigt neben vielen anderen spannenden Projekten: Der Plan geht auf. Mit Unterstützung der Games-Förderung des Bundes ist es gelungen, eine internationale AAA-Ko-Produktion nach Deutschland zu holen - ein wichtiges Ziel unserer Games-Strategie. Ich kann nur alle ermutigen, die Chance zu nutzen und ihren Förderantrag zu stellen. Einen neuen Aufruf haben wir gerade gestartet."

2019 wurde die Pilotphase zur Computerspieleförderung für kleinere Vorhaben bis 200.000 Euro Förderung umgesetzt. In dieser Phase wurden rund 230 Förderprojekte mit einem Volumen von rund 27 Millionen Euro bewilligt. Die Richtlinie für die Produktionsförderung mit größeren Förderbeträgen und der erste Förderaufruf wurden am 28. August 2020 veröffentlicht. Bislang sind ca. 170 Anträge eingegangen und ungefähr 100 Projekte wurden bewilligt. Die geplanten Entwicklungskosten bewegen sich zwischen 40.000 Euro bis zehn Millionen Euro.

Anträge für die Gamesförderung können weiterhin eingereicht werden. Eine Übersicht zum Antragsprozess und alle notwendigen Unterlagen und Informationen finden sie hier.