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Update: Bis zum 21. Januar für Games Accelerator Bayreuth bewerben

Wer einen fertigen oder in Entwicklung befindlichen Spieleprototypen vorweisen kann, erhält noch bis zum 21. Januar die Möglichkeit, am dreiwöchigen Accelerator Programm im Februar und März teilzunehmen. Die Teams erhalten Zugang zu Workshops, Mentoring, Networking-Support und mehr.

07.12.2021 13:31 • von Stephan Steininger

Update vom 05. Januar 2022:

Die Anmeldungsphase für den Games Accelerator Bayreuth ist in vollem Gange und bleibt bis zum 21.01. geöffnet. GamesentwicklerInnen, die ihren Hauptsitz in Deutschland haben und an einem Spieleprototypen arbeiten oder ihn bereits fertiggestellt haben, erhalten mit dem Accelerator ein dreiwöchiges Programm, das sie in zahlreichen Aspekten bei der weiteren Umsetzung ihres Projekts unterstützt.

Die Teilnahme ist kostenlos und umfasst über den Zeitraum vom 25.02. bis zum 20.03. unter anderem Unterkunft vor Ort, Mentoring, Networking sowie zahlreiche Workshops. Beispielsweise gibt Mimimi Games tiefere Einblicke in Level Design, Assemble klärt über Games Producing auf und remote control productions zeigt, wie man ein nachhaltiges Gamesstudio aufbaut.

Interessierte können sich entweder wie im Online-Anmeldedokument beschrieben sofort bewerben oder am 13.01. von 16:00 bis 17:00 Uhr eine Informationsveranstaltung besuchen, in der Detailfragen zum Bewerbungsprozess geklärt werden. Letztere findet auf Zoom statt und erfordert bis zum 13.01. um 15:00 Uhr eine Registrierung über diesen Link.

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Originalmeldung vom 07. Dezember 2021:

Unterstützung von Bund und Freistaat Bayern für ein ungewöhnliches Projekt hat die Universität Bayreuth erhalten. Nach eigenen Angaben bewilligte die Computerspielförderung des Bundes 41417,64 Euro für den Bayreuth Games Accelerator. Games Bavaria unterstützt das Projekt zudem mit 10.000 Euro.

Der dreiwöchentliche Accelerator findet vom 28. Januar bis zum 20. Februar 2022 statt. Kostenlos für eine Teilnahme bewerben können sich deutsche Spielestudios mit bis zu fünf Mitarbeitenden. Ziel ist, dass die Teams einerseits an ihren Projekten weiterarbeiten zu zusätzlich ihre Kompetenzen erweitern. Neben speziell für Games-Firmen relevante Inhalte soll es auch betriebswirtschaftliche Workshops geben, um die Teilnehmenden auch in Sachen Vertrieb und Vermarktung voranzubringen.

"Bisher gibt es deutschlandweit nur vereinzelt solche speziellen Programme für Gaming Startups. Mit dem Games Accelerator soll Bayreuth als Gaming Hotspot etabliert werden, von dem auch regionale Unternehmen profitieren werden", sagt David Eder, Transfermanager beim Institut für Entrepreneurship & Innovation der UBT und Projektverantwortlicher des Programms.

"Die Vernetzung und inhaltliche Betreuung in Form von Workshops und Mentoring sind essentiell, um Teams nachhaltiges Wachstum zu ermöglich und damit den Anteil der erfolgreichen Eigenproduktionen am Games-Standort Deutschland langfristig zu erhöhen", so Lena Fischer, Project Lead Games bei Games/Bavaria. "Bayern zeigt auch hier, dass es optimale Rahmenbedingungen bietet: Die aufstrebende Games-Stadt Bayreuth mit einer starken Gründungsszene und Universität bringt mit dem Games Accelerator nationale Games-Teams auf das nächste Level der Professionalisierung - wir sind stolz darauf, Teil dieser Initiative zu sein."

Auch wenn die jetzt bewilligten Fördermittel für die einmalige Umsetzung gedacht sind hoffen die Organisatoren auf eine Fortsetzung. So sei beispielsweise auch eine zweite Runde über einen Zeitraum von drei Monaten denkbar.

Die Universität zählt zu den ersten Universitäten in Bayern, die das Potenzial von Games erkannten. 2013 beteiligte sie sich an den Ringvorlesungen Games. 2015 führte sie den Masterstudiengang "Computerspielwissenschaften" ein. 2017 wurde dann das Games Innovation Lab gegründet.