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GDD Indie Award 2021 am 17. Dezember

Trotz ausgefallener GermanDevDays, werden am 17. Dezember dennoch herausragende Indie-Studios mit dem GDD Indie Award und insgesamt 10.000 Euro ausgezeichnet. Top-Favorit ist Binary Impact mit vier Nominierungen, danach folgt Retrific mit dreien.

03.12.2021 11:56 • von Valentin Masszi
- (Bild: GermanDevDays)

Üblicherweise werden bei den GermanDevDays die zugehörigen Indie Awards vergeben. Aufgrund von Corona ist das ein weiteres Jahr in Folge nicht möglich, weshalb die Preisverleihung wieder ins Digitale wandert. Am 17.12.ab 18:00 Uhr können sich die Nominierten Hoffnungen auf Awards in sieben Kategorien und insgesamt 10.000 Euro machen.

Die meisten Chancen hat das rheinland-pfälzische Studio Binary Impact mit ihrem Spiel "Beam". Die EntwicklerInnen tauchen in vier Kategorien auf. Dicht auf den Fersen ist ihnen Jonathan Mannshoven mit seinem Ein-Mann-Studio Retrific aus NRW und dem Titel "Colt Canyon". Auf sie fallen drei Nominierungen.

Die finale Enscheidung liegt bei den einzelnen Jurys, die aus zahlreichen BranchenvetreterInnen bestehen: Simone Rus-Denne, Maria Manneck, Felix Bachlinger, Julian Colbus, Lena Falkenhagen, Falko Löffler, Sören Dreesen, Timo Falcke, Carolin Wendt, Alexander Marbach, Jan Klose, Daniel Heßler, Katharina Weiß, Paul Stähr, Michael Hoen, Maurice Hagelstein, Rebecca Lautner, Chris Wulf und Claudia Stricker.

Ausgerichtet wird die Award-Show von Assemble Entertainment, auf deren Twitch- und YouTube-Kanälen die Veranstaltung auch verfolgt werden kann. Als Moderatoren treten Stephan Reichart und Assemble-Chef Stefan Marcinek auf. Das Preisgeld stammt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

Marcinek kommentiert: "Leider sind wir dieses Jahr aus unterschiedlichen Gründen noch später dran mit der Preisvergabe als im letzten Jahr. Trotzdem freuen wir uns sehr, den Preis für die besten Indie-Spiele aus dem vorherigen Jahr erneut vergeben zu können und NachwuchsentwicklerInnen mit insgesamt 10.000 Euro unterstützen zu dürfen. Wir sind sehr dankbar, dass dabei das Preisgeld erneut vom Hessischen Wirtschaftsministerium zur Verfügung gestellt wird, welches uns seit Jahren bei der Umsetzung der GDD und des GDD Indie Awards zur Seite steht."

Die vollständige Nominierungsliste lautet wie folgt:

Beste Geschichte (1.000 Euro)

- "Idle Superpowers" (Lutsgames)

- "The Donnerwald Experiment" (Wegenbartho-Games)

- "Suzerain" (Torpor Games)

Beste Spielmechanik (dotiert mit 1.000 Euro)

- "Beam" (Binary Impact)

- "Mukana Battle Of Asgard" - (Rappbit UG)

- "Close Call! - Timing Is Everything" (Looting Toddlers)

Bester Klang (1.000 Euro)

- "Tri6: Infinite" (Clockwork Origins)

- "The Donnerwald Experiment" (Wegenbartho-Games)

- "Beam" (Binary Impact)

Bestes Aussehen (1.000 Euro)

- "Colt Canyon" (Retrific)

- "Beam" (Binary Impact)

- "Close Call! - Timing Is Everything" (Looting Toddlers)

Bestes Konzept (1.000 Euro)

- "VR Below The Sea" (Couch In The Woods)

- "Raiko" (Amethyst)

- "Ampere" (Studio 19)

Bester Entwickler (2.000 Euro)

- Clockwork Origins

- Retrific

- A.MUSE - Interactive Design Studio

Bestes Spiel (3.000 Euro)

- "Colt Canyon" (Retrific)

- "Suzerain" (Torpor Games)

- "Beam" (Binary Impact)