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WHO und Psyon Games veröffentlichen Spiel mit Covid-19-Thematik

Die Weltgesundheitsorganisation setzt ein weiteres Mal auf Games im Kampf gegen Covid-19. Gemeinsam mit Psyon Games startete die WHO das Spiel "Antidote Covid-19".

22.11.2021 16:19 • von Stephan Steininger

Es ist nicht das erste Mal in dieser Pandemie, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO auf die Motivationskraft von Games setzt. Wie die WHO vermeldet hat sie gemeinsam mit dem finnischen Entwicklungsstudio Psyon Games das Game "Antidote Covid-19" lanciert.

Das Android-Game spielt inhaltlich zu Beginn der Pandemie und will nebenbei über das Immunsystem, Maßnahmen zum Schutz von Covid-19 und über die Impfung informieren und aufklären. Vom Gameplay her handelt es sic bei "Antidote Covid-19" um eine Art Crossober aus Abenteuer- und Tower-Defense-Spiel.

"Seit 2017 hat sich Psyon Games auf Spiele zur Impfaufklärung spezialisiert", so Olli Rundgren, CEO von Psyon Games. "Schon damals war das Zögern bei der Impfung aufgrund von Fehlinformationen ein großes Problem. Die weltweite COVID-19-Pandemie hat das Ausmaß und die Schwere des Problems auf eine ganz neue Ebene gehoben." Rundgren ist überzeugt, dass Spiele als ansprechendes Medium einen wichtigen Beitrag zur Lösung der aktuellen Probleme beitragen können.

Andy Pattison, Team Lead Digital Channels bei der WHO, sieht den Nutzen vor allem im Bereich Aufklärung: "Weltweit, auch in Ländern, in denen COVID-19-Impfstoffe weithin verfügbar sind, behindern Fehlinformationen die Akzeptanz des Impfstoffs und die allgemeinen Bemühungen um die öffentliche Gesundheit. Spiele wie Antidote können den Menschen helfen, komplexe wissenschaftliche Informationen über das Virus zu verdauen und gleichzeitig ihren Widerstand gegen Fehlinformationen über COVID-19-Schutzmaßnahmen wie Masken und Impfstoffe auf unterhaltsame Weise in ihren Händen aufzubauen."

Die WHO, die vor einigen Jahren in Zusammenhang mit Games vor allem vor Videospielsucht warnte, setzt nicht zum ersten Mal in der Pandemie auf die Motivationskraft und Unterhaltungswert von Games. Erst Anfang Oktober lobte die WHO im Vorfeld des World Mental Health Day die positive Wirkung, die von als digitale Medien ausgehen könne.