Games

game: Bürokratie bremst Gamesförderung aus

Deutsche SpieleentwicklerInnen attestieren der Gamesförderung auf Bundesebene einen hohen Stellenwert für die Entwicklung der eigenen Firma. Viele bemängeln laut einer Umfrage des Branchenverband game aber auch bürokratische Hürden und das Prozesse der Gamesentwicklung nicht ausreichend berücksichtigt werden.

27.10.2021 09:30 • von Stephan Steininger
Zwar betrachten die meisten EntwicklerInnen laut der game-Umfrage die Gamesförderung als wichtig, Kritik gibt es dennoch (Bild: game)

Was denken Deutschlands EntwicklerInnen von der Bundesgamesförderung? Dieser Frage ging der game in einer Umfrage nach, an der 237 Personen aus der Branche teilnahmen. Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die Förderung ist den Unternehmen durch die Bank wichtig und die mit ihr gesammelten Erfahrungen positiv. 96 Prozent gaben sogar an, dass sie ihre Projekte wieder zur Förderung einreichen würden. Aber es gibt auch Kritik: Die Förderung sei mit unter zu bürokratisch und es werden Prozesse, die in der Spieleentwicklung Usus sind, nicht ausreichend berücksichtigt.

"Politisch werden mittlerweile die großen Potenziale von Games klar erkannt. Die Maßnahmen der neuen Regierung werden aber mit darüber entscheiden, wie gut wir unsere Chancen als Standort im internationalen Wettbewerb wirklich nutzen können", so Felix Falk, Geschäftsführer des game. "Dabei steht die Gamesförderung beispielhaft für die Digitalisierung in Deutschland: So hat die Politik zwar das Problem der fehlenden internationalen Wettbewerbsfähigkeit erkannt und zu deren Beseitigung entsprechend Mittel zur Verfügung gestellt. In der Praxis hakt es aber leider noch an zu vielen Stellen."