Personalien

Zordix Group beruft Stefan Lampinen zum Co-CEO

Die schwedische Zordix Group beruft das Board-Mitglied Stefan Lampinen zum Co-CEO. Der erfahrene Gamesmanager Lampinen soll Zordix bei der Umsetzung der Expansionspläne unterstützen. 2021 kaufte Zordix bereits Merge Games (UK) und Just For Games (Frankreich).

12.10.2021 22:36 • von Stephan Steininger
Dir schwedische Zordix Group hat das Board-Mitglied und den langjährigen Gamesmanager Stefan Lampinen zu Co-CEO ernannt (Bild: Archivbild)

Mit der schwedischen Zordix Group schlägt ein weiteres Unternehmen der schwedischen Gamesbranche einen Akquise-getriebenen Wachstumskurs ein. Um für die Expansion auch personell zu stemmen wurde Stefan Laminen neben Firmengründer Matti Larsson zum Co-CEO berufen. Lampinen zählt zu den international erfahrensten Managern der schwedischen Gamesbranche. Er arbeitete für Majors wie Electronic Arts, Warner Bros., Nokia und Microsoft und war darüber hinaus auch Mitglied im Board von Mojang.

Lampinen ist auch in der deutschen Gamesbanche kein Unbekannter. 2001 übernahm er den Posten als Geschäftsführer der für die DACH-Region verantwortlichen Electronic Arts-Niederlassung in Köln. Er beerbe damals Dr. Gerhard Florin, der ins EA-Europa-Management wechselte. Zwei Jahre später übernahm auch Lampinen Aufgaben auf europäischer Ebene bei EA ehe er ein weiteres Jahr später zu Nokia wechselte.

Zordix gibt es bereits seit 2009. Keimzelle ist das heutige Entwicklungsteam von Zordic Racing, wo in den ersten zehn Jahren vor allem kleinere Produktionen entstanden. Seit 2019 ist Zordix auf Expansionskurs. 2019 kaufte Zordix Dimfrost. Parallel startete die Gruppe die Verlagsunit Zordix Publishing. Im Jahr 2020 übernahm man mit Invictus Games ein weiteres Studio.

So richtig aktiv wurde Zordix im Bereich M&A jedoch erst 2021. Im Februar übernahm man den französischen Publisher Just For Games. Im Mai folgte dann die Übernahme des britischen Publishers und Spieleentwicklungsunternehmens Merge Games. Damit ist das Unternehmen in zwei der drei größten europäischen Märkte aktiv. Fehlt eigentlich nur Deutschland, wo Lampinen sicher noch gute Kontakte hat.