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Mediennetzwerk.NRW: 1350 XR-Unternehmen in Deutschland

Eine hohe Gründungsdynamik und gruppiert in regionalen Clustern - dies sind zwei Erkenntnisse aus der zweiten "XR in Deutschland"-Studie, welche das Mediennetzwerk NRW am 25. Oktober in Köln vorlegen wird. Sie liefert Antworten zu Umsatzgrößen, Tätigkeitsfelder und Kundenstrukturen der 1350 XR-Unternehmen in Deutschland.

08.10.2021 17:17 • von Stephan Steininger
Bereits im vergangenen Jahr gab das Mediennetzwerk.NRW eine Studie in Auftrag, die von Sandra Winterberg, Prof. Dr. Christian Zabel und Moderatorin Viola Tensil (v.l.) präsentiert wurde (Bild: Archivbild/Mediennetzwerk.NRW)

Bereits zum zweiten Mal gab das Mediennetzwerk bei der TH Köln eine Untersuchung der XR-Branche in Deutschland in Auftrag. Nun lädt es am 25. Oktober zu einem offenen Dialog nach Köln, wo die Ergebnisse der Studie "XR in Deutschland 2021" vorgelegt werden sollen. Fest steht bereits: Die XR-Branche, zu der Unternehmen aus den Bereichen Virtual Reality (VR), Mixed Reality (MR) und Augmented Reality (AR) gezählt werden, ist innovativ und zukunftsorientiert.

Laut Mediennetzwerk kamen die rund 1350 XR-Unternehmen, die es in Deutschland laut Studie gibt, auch überwiegend positiv durch Corona. Mehr als die Hälfte habe den Umsatz 2020 stabilisieren oder steigern können. Knapp zwei Drittel erwarten sogar einen Schub durch die veränderten Arbeitsweisen und eine beschleunigte Digitalisierung.

Antworten will die Studie außerdem auf Fragen geben, was die Top-Standorte für XR in Deutschland sind und wie Kenndaten wie Unternehmens- und Umsatzgrößen aussehen, welche Tätigkeitsfelder abgedeckt sind und sich Kundenstrukturen gestalten. Auch die Frage wo die größten Wachstumspotenziale liegen beschäftigte die Forscher. So viel verraten die Autoren jedoch schon im Vorfeld: Die Gründungsdynamik in der XR-Branche ist hoch, die Szene dabei stark in regionalen Clustern gruppiert.

"Nach Meinung der befragten Akteure haben Vernetzungsmöglichkeiten eine hohe Bedeutung für Innovationen in den XR-Unternehmen. Ansporn für uns, hier weiter aktiv zu bleiben und die Studienergebnisse breit zu diskutieren", soSandra Winterberg, Geschäftsführerin des Mediennetzwerk.NRW.