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Leipziger Messe sucht nach DreamHack-Ersatz

Nach sechs Jahren wird der Vertrag der DreamHack AB mit der Leipziger Messe nicht verlängert. Damit wird die XXL-LAN-Party die Stadt in Sachsen verlassen. Die Messe Leipzig will jedoch künftig nicht ohne Gaming-Events auskommen.

07.10.2021 15:14 • von Valentin Masszi
- (Bild: Leipziger Messe GmbH / Tobias Stoffels)

In Zukunft wird es keine DreamHack Leipzig mehr geben. Der Lizenzinhaber DreamHack AB hat den Vertrag mit der Leipziger Messe samt Partner auslaufen lassen. Zuvor hatte die XXL-LAN-Party mit E-Sport-Relevanz sechs Jahre lang in Sachsen residiert, mit Unterstützung von Schenker Technologies/XMG. Noch vergangenes Jahr hatte die DreamHack Leipzig kurz vor der Pandemie 23.300 BesucherInnen verzeichnet, dieses Jahr musste sie jedoch als digitale Home Edition stattfinden.

Die Messe Leipzig hat unterdessen verkündet: "Wir bedanken uns ganz herzlich bei euch allen: der inzwischen riesigen DreamHack-Leipzig-Community, ihren Ausstellern und Partnern, die das Festival jedes Jahr aktiv mitgestaltet, weiterentwickelt und vor allem begeistert gefeiert haben. Und wir versprechen euch, dass wir alles daransetzen, Gaming zurück in unsere Hallen zu holen. Auf dass in Leipzig hoffentlich bald wieder gezockt wird!"

Im Angesicht einer postpandemisch aufblühenden Landschaft an Gamesveranstaltungen in Deutschland stünden die Veranstalter damit nicht alleine. So hat sich die Messe Düsseldorf kürzlich mit Mega Geeks für das #G4L Expo-Festival im kommenden Frühling zusammengetan, die Deutsche Messe in Hannover will wiederum 2022 die E-Sport-Convention P1ng starten und die Gamevention wird nächstes Jahr ihren zweiten Auftritt in noch größerem Rahmen in den Holstenhallen Neumünster feiern.