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"Equal eSports Initiative" soll mehr Frauen in den E-Sport bringen

Dafür sponsert die Deutsche Telekom ein reines Frauen-Profi-Team bei SK-Gaming und die esports player foundation widmet sich gezielt der Förderung von weiblichen Nachwuchstalenten. Unterstützen sollen das 13 Spezialistinnen.

30.09.2021 11:35 • von Valentin Masszi
Die Initiative "Equal eSports" soll Diversität und Gleichberechtigung in der Szene erhöhen. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat wie angekündigt zusammen mit zwei Partnerorganisationen die "Equal eSports Initiative" ins Leben gerufen. Diese beinhaltet mehrere Maßnahmen zur Stärkung von Diversität und Gleichberechtigung im deutschen E-Sport. Konkret stellt SK Gaming dafür ein "League of Legends"-Profi-Team zusammen, das nur aus Frauen besteht. Diese sollen den Alltag von Leistungs-E-SportlerInnen kennenlernen und sich damit vertraut machen und hoffentlich eines Tages in der LEC spielen. Die ersten Spielerinnen wurden dafür bereits ausgewählt und werden am kommenden Wochenende ein Bootcamp absolvieren. Alexander Müller, Geschäftsführer von SK Gaming kommentiert: "Wir wollen Frauen ermutigen, sich im männerdominierten Profibereich zu behaupten. Gemeinsam mit der Telekom stellen wir deswegen im global größten eSports-Spiel League of Legends die erste rein weibliche Profi-Mannschaft in Deutschland auf."

Die esports player foundation wiederum startet ein Nachwuchsprogramm, das sich speziell an Spielerinnen richtet. Darauf können sich junge Frauen ab 14 Jahren von nun an bewerben und werden dann von der Organisation auf ihrem Weg in den Profi-E-Sport begleitet. Das umfasst das komplette Angebot der foundation, beispielsweise Ernährungsberatung, Tagesplanung, Verbeinbarkeitsberatung mit Schule und Privatleben oder Sportpsychologie. Vorstehen wird dem Programm eine Gruppe aus dreizehn E-Sport-Veteraninnen, das sogenannte Equal eSports Council, darunter Melly, Miss Rage, Anna Baumann und Kristin Banse. "Mit dem Förderprogramm wollen wir Gamerinnen fest in der Szene etablieren und sie gemeinsam mit der Telekom auf ihrem Karriereweg begleiten", so Jörg Adami, Geschäftsführer der esports player foundation.

Die Personalvorständin der Deutschen Telekom Birgit Bohle erklärt: "Gaming und eSports sind heute feste Bestandteile der Alltagskultur vieler Heranwachsenden. Mit der neuen Initiative möchte die Telekom diese Bewegung unterstützen und zentrale Themen wie Diversität, Inklusion und digitale Bildung stärken. Für die Telekom sind Diversität und Gleichberechtigung seit Jahren feste Bestandteile der Konzernstrategie und Unternehmenskultur. Die Förderung von Frauen auch in der Wirtschaft ist für uns essenziell."

Michael Hagspihl, SVP Global Strategic Projects and Marketing Partnerships bei der Deutschen Telekom, führt zudem aus: "Seit Jahren sind eSports und Gaming ein fester Bestandteil unserer Sponsoring- und somit auch Marketingstrategie. Mit #GoodMagenta kennzeichnen wir Projekte, Maßnahmen und Initiativen, die einen positiven Beitrag zu sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen in der digitalen Welt leisten. Unsere Initiative Equal eSports bringt diese zwei Themen zusammen und bildet die perfekte Symbiose. Wir wollen die Gamingszene nachhaltig prägen und eine Kultur schaffen, in der alle Spieler*innen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Kultur oder sozialem Status ihren Traum leben können. Mit SK Gaming und der esports player foundation haben wir zwei erfahrene und starke Partner an unserer Seite. Ziel ist es, gemeinsam mit eigenen Programmen die Diversität in der Gaming-Community voranzutreiben."