Games

game: Spielwaren zum Spiel immer beliebter

Mit einem Plus von 34 Prozent legte der Umsatz mit Spielwaren, die auf Games basieren, im Jahr 2020 deutlich zu. Kumuliert mit der Games-Literatur kommen beide Teilmärkte auf einen Umsatz von über 100 Millionen Euro.

30.09.2021 10:00 • von Stephan Steininger
- (Bild: game/npdgroup)

Nicht nur Games boomen während der Pandemie. Auch verschiedene andere Produktgruppen, die auf Games basieren, erleben große Zuwächse. So legte der game Verband nun Daten der MarktforscherInnen der npdgroup vor, unter anderem Experte im Segment Spielwaren. 82 Millionen Euro Umsatz wurden demnach in Deutschland im Jahr 2020 mit Spielwarenartikel auf Basis von Games umgesetzt. Gemeint sind damit Bausätze zum Beispiel von Lego oder auch Brettspiele. Im Jahresvergleich stieg der Umsatz um 21 Millionen Euro oder rund 34 Prozent.

"Die Auswahl, die es heute an Spielwaren-Artikeln zu Games gibt, ist über die Jahre immens gewachsen. Ob 'Doom' als Brettspiel oder ,Super Mario' als Lego-Set: Games-Marken werden in der analogen Spiele-Welt immer beliebter. Das zeigt nicht nur der wachsende Umsatz mit ihnen, sondern auch ein Blick in die Neuheiten-Listen und Spielzeug-Trends. Der Grund dafür ist klar: Games sind heute ganz selbstverständlicher und besonders wichtiger Bestandteil der Lebensrealität gerade von Kindern und Jugendlichen", kommentiert Felix Falk, Geschäftsführer des game.

Doch nicht nur Spielwaren zu Games boomen. Der game selbst bezifferte den Umsatz mit Games-Literatur im Jahr 2020 auf 24 Millionen Euro, 14 Prozent mehr als noch 2019. Darin enthalte sind Bücher, Comic oder auch Zeitschriften zu Games. Zusammen übersteigt der Umsatz von Games-Spielwaren und Games-Literatur also die Marke von über 100 Millionen Euro.

Daten zu anderen Merchandising-Sparten gibt es derzeit noch nicht. Führt man sich die frühere Merchandisinghalle auf der gamescom vor allem waren dort weniger Spielwaren oder Bücher zu finden sondern Plüsch und andere Figuren, T-Shirts, Tassen, Taschen und andere Gebrauchsgegenstände.

Strittig ist zudem, ob beispielsweise Merchandising von E-SportlerInnen und E-Sport-Organisationen oder auch von Games-nahen InfluencerInnen hinzugerechnet werden müssten. Der Teilmarkt Merchandising dürfte also sogar noch weit größer sein.