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Berlin: Medienboard fördert Games mit fast 700.000 Euro

Bei der jüngsten Fördervergabe bewilligte das Medienboard Berlin-Brandenburg über eine Million Euro für Games, VR-Projekte und Serielle Formate. Fast zwei Drittel der Summe gingen an Games, wobei erstmals ein Spiel mit rund 300.000 Euro gefördert wurde und zwar "Ocean" von Jo-Mei.

28.09.2021 10:24 • von Stephan Steininger

"Der Games-Standort Berlin-Brandenburg boomt und das Antragsvolumen steigt auch in qualitativer Hinsicht", sagt Helge Jürgens, Geschäftsführer New-Media-Förderung Medienboard, zur jüngsten Förderentscheidung. "Durch die Kombination von Landes- und Bundesförderung können wir neben Nachwuchsprojekten erstmalig auch ein größeres Spiel mit 300.000 Euro fördern."

Insgesamt bewilligte das Medienboard Berlin-Brandenburg 15 Projektem aus den Bereichen Games. VR und Serielle Formate 1,1 Millionen Euro. 687.000 Euro davon gingen an insgesamt sechs Spieleprojekte. So können sich Dexai Arts über 30.000 Euro für "A Tongue Like A Sword", Suspicious Luggage über 63.000 Euro für "Driftwood", Mostly Harmless Games über 70.000 Euro für "Planet B" und Stellar Cartography Interactive über 74.000 Euro für "Wagon Train to the Stars" freuen.

Ferner erhielten zwei Studios Unterstützung, die in der Vergangenheit bereits ihre Qualitäten bewiesen haben und unter anderem einen Deutschen Computerspielpreis gewannen: "Automation Workshop" von Mad about Pandas, DCP-Gewinnerstudio von 2019 mit "Laika" (Bestes Kinderspiel) erhält 150.000 Euro Produktionsförderung und "Ocean", das neue Spiel von Jo-Mei, welche 2020 die Kategorie Beste Spielewelt und Ästhetik mit "Sea of Solitude" gewann, erhielt die von Jürgens angesprochenen 300.000 Euro. "Ocean" wurde bereits im Februar mit 45.000 Euro vom Medienboard unterstützt.

Im Bereich VR-Projekte erhielten außerdem "The Fall" von High Road Stories 30.000 Euro Entwicklungsförderung, "Maus VR" von Reynard Films 50.000 Euro Produktionsförderung und "ROAMamce" von Medea Film Factoriy 100.000 Euro Entwicklungs- und Produktionsförderung.

Last not least erhalten die Seriellen Formate "Völlig losgelöst" von Anderthalb Medienproduktion 17.000 Euro und "#fressefreiheit" von Bandenfilm 18.000 Euro Entwicklungsförderung, "MINTs" von Flute Film 80.000 Euro Entwicklungsförderung und für einen Piloten sowie "Cold Case" von Story House Productions 100.000 Euro Produktionsförderung. Im Rahmen einer Kooperation mit RTL wird außerdem die Entwicklung von zwei seriellen Formaten gefördert, die bei der gemeinsamen Veranstaltung "Berlin Producers to Meet" entstanden und zwar "Go West!" von Starship Film (10.200 Euro) und "Vermisst, Vergraben, Vergessen" von Looks Filmproduktionen (5.000 Euro )