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Cloud Imperium Games erhält Rüge von britischer NGO

Anlass war für die Advertising Standards Authority, dass das Unternehmen für den Kauf von Schiffen in "Star Citizen" geworben hat, ohne deutlich zu machen, dass es diese noch gar nicht gibt.

09.09.2021 16:21 • von Valentin Masszi
Viele Schiffe in "Star Citizen" konnten und können vor Implementierung via Crowdfunding vorab gekauft werden. (Bild: Cloud Imperium Games)

Die Advertising Standards Authority hat dem Entwicklungsstudio Cloud Imperium Games, welches auch eine Niederlassung in Frankfurt am Main unterhält, kontaktiert und auf Verbesserungspotenzial in der Werbung für deren Gaming-Großprojekt "Star Citizen" hingewiesen. So berichtet Eurogamer, dass die britische Nicht-Regierungsorganisation, welche über nicht-verpflichtende Werbestandards wacht, auf eine Beschwerde des Reddit-Users oder der Reddit-Userin mazty hin tätig wurde und ein genaueres Auge auf die Werbemails des Unternehmens warf.

Darin warb Cloud Imperium Games, dass ein bestimmtes In-Game-Schiff für "Star Citizen" nur noch eine begrenzte Zeit zur Verfügung stehe. Nach der Beschwerde und der Ansicht der ASA ging aus der Email nicht hervor, dass besagtes Schiff noch gar nicht im Spiel enthalten und lediglich ein geplanter Inhalt ist. Infolgedessen überstellte man dem Studio eine Nachricht mit dem Hinweis, dass zukünftiges Werbematerial derlei Informationen beinhalten sollte.

Cloud Imperium Games hat seiner darauffolgenden Mail dann den Disclaimer beigefügt, dass es sich um den Kauf von noch in Entwicklung befindlichen Schiffen handelt. Allerdings würden KäuferInnen bis zu dessen Implementierung ein angebrachtes Ersatzschiff erhalten. mazty kritisiert allerdings, dass es - wie bei vielen Crowdfunding-Inhalten - keine Garantie gäbe, dass das finale Produkt auch jemals implementiert wird.