Games

CDU veröffentlicht Digitalplan mit 25 Punkten

Das Papier war auf der Veranstaltung #CDigitallyUnited am Montagabend präsentiert. Anwesend waren dabei unter anderen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kanzlerkandidat Armin Laschet.

07.09.2021 17:07 • von Valentin Masszi
CDigitallyUnited das Wort ergriffen. (Bild: CDU / Laurence Chaperon)

Die CDU setzt zum Wahlkampfendspurt an und legt nach dem kürzlich vorgestellten Zukunftsteam mit einem 25-Punkte-Plan zur Digitalisierung nach. Umrahmt wurde das Dokument von der Veranstaltung #CDigitallyUnited, welche von Cnetz und CDU im Konrad-Adenauer-Haus ausgerichtet worden war. Gesprochen haben während der sogenannten C-Night unter anderen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.

"Wir haben in den letzten Jahren viel über Digitalisierung gelernt. Ich habe gelernt, dass Digitalisierung viel mehr ist als ein technischer Prozess. Erfolgreiche Digitalisierung ist eine Frage der Einstellung. Sie beginnt mit Offenheit, Neugier und Mut", so Merkel. Nach 16 Jahren, in denen die Digitalisierung bereits stattgefunden hat, könnten KritikerInnen fragen, ob diese Lernerfahrung nicht früher hätte eintreten können. Der ebenfalls anwesende Kanzlerkandidat Armin Laschet spricht diesen Punkt an und rechtfertigt, dass ein steter Wandel herrsche.

25 Ziele sollen allerdings in den kommenden Jahren dafür sorgen, dass die Digitalisierung nun endlich mit großen Schritten voranschreitet. Vor allem GründerInnen sollen unterstützt werden, etwa indem kleinen Unternehmen neben den bereits etablierten Datenriesen bessere Chancen eingeräumt werden sollen. Auch die Verwaltung soll ein umfangreiches digitales Face-Lift bekommen. Beispielsweise sollen BürgerInnen alle Amtsgänge online erledigen können und Verfahren sollen stringenter gestaltet werden.

Games werden dabei ebenfalls genannt. Serious Games sollen Einzug in die Klassenräume halten und dort fester Bestandteil des Lehrplans werden. Als eigener Punkt fungiert "Games als Treiber für Innovationen stärken". Darunter liest sich:??"Wir wollen Deutschland zum Games-Standort Nr. 1 machen. Die Games-Branche ist Treiber für kulturelle und technische Innovationen etwa in den Bereichen Grafikverarbeitung, 3D-Modellierung, Filmwirtschaft, Architektur und Bauen, Mobilität, Bildung und Gesundheit. Wir wollen die Branche dabei unterstützen, Deutschland als Leitmarkt für Computerspiele zu etablieren. Dazu gehört auch, dass wir Gaming vollständig als moderne Sportart anerkennen." Letzteres hatte das CSU-geführte Innenministerium noch in dieser Legislaturperiode abgeschmettert.