Unternehmen

gamescom zog 13 Millionen Menschen an

Die Opening Night Live hatte zeitweise zwei Millionen gleichzeitige ZuschauerInnen und insgesamt 5,8 Millionen. In zahlreichen Bereichen konnte die digitale Messe ihre BesucherInnenzahl gegenüber dem Vorjahr steigern.

30.08.2021 16:36 • von Valentin Masszi
5,8 Millionen ZuschauerInnen konnte die ONL insgesamt für sich gewinnen. (Bild: gamescom / Koelnmesse)

Die digitale gamescom hat im Vergleich zu 2020 noch einmal ordentlich an Zahlen zugelegt. So schauten mit 13 Millionen Menschen 30 Prozent mehr die Shows der Messe im Internet als noch im Jahr zuvor. Auch die Opening Night Live hatte ein ZuschauerInnenwachstum von 30 Prozent und kommt auf 5,8 Millionen, gleichzeitig waren es temporär bis zu zwei Millionen. Mehr als 1.500 Kanäle übertrugen die Einführungsveranstaltung zudem als Co-Stream, 25 Prozent mehr als 2020. Über 50 Prozent erhöhte sich sogar die Menge an ZuschauerInnen bei den Awesome Indies, die über 500.000 Blicke für sich gewinnen konnte.

Auf der interaktiven und digital begehbaren Indie Arena Booth mit ihrem diesjährigen "Summer Camp of Doom" tummelten sich wiederum 15.000 Avatare. Für die Community gab es darüber hinaus einiges mehr zu spielen und zu gewinnen. So wurde etwa die gamescom Vault dia die 30 Quests von gamescom Epix geknackt. In der Folge erhielten Fans zahlreiche Goodies. Das gamescom Festival auf Steam bot hingegen Demos und mehr, was über eine Million Fans dorthin zog. Zurück gab die Community dafür 7.000 Euro für den gamescom forest.

In puncto Fachbesuch konnte die devcom Developer Conference mehr als 2.000 aus 87 Ländern verzeichnen. Daneben verfolgten 200.000 ZuschauerInnen die 55 Stunden Live-Stream der Konferenz. Die 15 Stunden des gamescom Congress wiederum sahen sich 118.000 an, ebenfalls ein Rekord.

Geschäftsführer und COO der Koelnmesse Oliver Frese kommentiert: "Ich bin wirklich begeistert, wie gut unser digitales Angebot auch dieses Jahr weltweit wieder von der Community angenommen wurde. In die Weiterentwicklung unserer Shows, unseres Content-Hubs gamescom now und unserer Kooperationen ist viel Herzblut vom ganzen Team und den vielen Partnern geflossen - das hat sich ausgezahlt. Die Zahlen sprechen für sich und wir haben als globales Digital-Event unsere Pole Position definitiv verteidigt. Damit sind wir in der besten Ausgangslage, um im kommenden Jahr mit einer hybriden gamescom 2022 die Community und die Industrie vor Ort in Köln sowie online noch erfolgreicher zusammenzubringen."

"Die gamescom 2021 ist ein großer Erfolg. Von der stärkeren Community-Einbindung durch gamescom Epix über den komplett neu entwickelten Hub gamescom now bis hin zu unseren gamescom-Shows wie der gamescom: Opening Night Live: Wir konnten das Digital-Konzept entscheidend weiterentwickeln und damit unsere vielen Partnern und die Community überzeugen. Das ist eine hervorragende digitale Basis für die kommenden Jahre, wenn die gamescom auch wieder in Köln stattfinden kann und wir das digitale Erlebnis und den Vor-Ort-Besuch miteinander verbinden. Ob bei der Politischen Eröffnung der gamescom oder der Debatt(l)e Royale: Ich freue mich, dass wenige Wochen vor der Bundestagswahl alle Parteien nochmals deutlich gemacht haben, dass die Digital- und Games-Politik in der kommenden Legislaturperiode ganz oben auf der Agenda stehen soll. Parteiübergreifend wurde die weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Games-Standort Deutschland, etwa die Vereinfachung und Verstetigung der Games-Förderung, die Gewinnung von Fachkräften, der Einsatz von Serious Games oder der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Aussicht gestellt. Mit diesen positiven Signalen von der gamescom können wir als deutsche Games-Branche zuversichtlich auf die Bundestagswahl schauen", blickt Felix Falk zurück, Geschäftsführer des game, welcher Mitveranstalter der gamescom war.

Die nächste gamescom wird vom 24.08. bis 28.08.2022 stattfinden.