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PiePacker startet Beta in Deutschland

Dabei handelt es sich um eine Games-Platform, auf der ein Katalog an Retro-Games kostenlos und zusammen mit FreundInnen im Browser gespielt werden können. Vorbild für Piepacker ist Spotify.

26.08.2021 15:38 • von Valentin Masszi
- (Bild: Visibility Communications)

Die Social-Gaming-Plattform Piepacker erweitert seine offene Beta auf Deutschland. SpielerInnen haben nun via Webbrowser kostenlos Zugriff auf über 60 Retro-Games, von Arcade- über NES- bis hin zu NeoGeo-Titeln, und können diese auch gemeinsam mit FreundInnen spielen. Der Social-Aspekt der Plattform wird über ein Video-Chat-Programm noch erweitert, mit dem man Filter und Masken nutzen kann.

Piepacker war vergangenes Jahr mit gut 220.000 USD auf Kickstarter finanziert worden und ist Frühling diesen Jahres in die Beta-Phase gestartet. Seither konnte die Plattform rund 200.000 NutzerInnen verzeichnen. Während sich dazu nun auch deutsche SpielerInnen gesellen, hatte Piepacker schon zuvor Verbindungen nach Deutschland. Das Berliner Studio Morphcat Games entwickelt spezifisch Retro-Spiele und hat durch einen Deal mit der Plattform vier seiner Titel auf Piepacker veröffentlicht.

Benjamin Devienne, Mitgründer von Piepacker sagt: "Retro-Gaming ist ein großartiges Hobby, und wir sehen eine Flut von Remakes auf dem Markt - aber Remakes können niemals den ursprünglichen Geist eines Spiels einfangen. Und Originalspiele aus den 80er und 90er Jahren sind oft nur als illegale Emulationen erhältlich. Und was, wenn man gemeinsam über das Internet spielen will? Piepacker beseitigt alle diese Probleme, indem es einen sicheren Zugang zu einem wachsenden Katalog von Spielen bietet, die oft multiplayerfähig sind - und eingebettet in eine innovative Social-Gaming-Plattform mit vielen lustigen Funktionen".

Einer der nächsten Schritte für den Ausbau der Plattform ist es, das Portfolio um Indie-, Casual- und Brettspiele zu erweitern. Das große Vorbild von Piepacker ist Spotify, im Sinne eines kostenlosen, breit zugänglichen und legalen Service, nur will man eben Games anstatt Musik anbieten.