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Italienisches Außenministerium veröffentlicht Mobile Game

Italien setzt bei der Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft nach der Corona-Pandemie auch auf Videospiele. So startete das Außenministerium nun ein eigenes Mobile Game mit Namen "Italy. Land of Wonders".

23.07.2021 14:24 • von Stephan Steininger
"Italy. Land of Wonders" vom italienischen Außenministerium zeigt, wie sehr sich die Politik in anderen Länder mit den positiven Möglichkeiten von Games auseinandersetzt (Bild: Italian Ministry of Foreign Affairs)

Es ist eine ungewöhnliche Maßnahme zur Stärkung der italienischen Kulturwirtschaft: Das Italienische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit, das Ministero degli Affari Esteri e della Cooperazione Internazionale, hat ein kostenloses Mobile Game gelauncht. "Italy. Land of Wonders" ist in elf Sprachen verfügbar und kann über die Internet-Site italiana.esteri.it abgerufen werden, der Homepage für Kulturinitiativen des Ministeriums.

Das Spiel soll Kinder wie Erwachsene gleichermaßen ansprechen. Und es soll italienische Kunst, Kultur und Musik bekannt machen. Inhaltlich helfen die Spielerinnern dem alten Leuchturmwärter Elio, einer Referenz auf den griechischen Sonnengitt Helios, 20 Funken zu finden, die notwendig sind, damit dieser am nächsten Morgen die Sonne wieder aufgehen lassen kann. Die 20 Funken stehen dabei für die 20 Regionen Italiens. Während des Spiels trifft man auf fünf Wächter, die wiederum für die fünf Hauptbereiche des italienischen Kulturerbes stehen: Natur, die italienische Küche, Kunst, Design und Darstellende Künste. Im Spiel selbst sind rund 600 Artikel, Nachrichen und Fun Facts über Italien integriert, sodass die SpielerInnen Land, Kultur und Leute kennenlernen.

"'Italy. Land of Wonders' ist nicht nur ein unterhaltsames Handyspiel - es ist ein echtes Produkt Made in Italy, das Kultur und Technologie gekonnt mischt. Tauchen Sie ein in die Atmosphäre unseres Landes: Es ist ein Abenteuer, das für jeden zugänglich ist, um die Schönheit, die Kreativität und den Geschmack Italiens zu entdecken", so Lorenzo Angeloni, Generaldirektor für kulturelle und wirtschaftliche Förderung und Innovation im italienischen Außenministerium.