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USK: 50.000 Games seit Gründung geprüft

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat einen Meilenstein gesetzt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 wurden über 50.000 Prüfverfahren von Computer- und Videospielen durchgeführt. Und auch für die Zukunft sieht Geschäftsführerin Elisabeth Secker die USK gut gerüstet.

14.06.2021 10:51 • von Stephan Steininger
Elisabeth Secker, Geschäftsführerin der USK - Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle: USK ist für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet (Bild: USK)

Seit 27 Jahren sichtet, prüft und bewertet beziehungsweise empfiehlt die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle die Alterstauglichkeit von Computer- und Videospielen in Deutschland. Nun hat die USK einen neuen Meilenstein gesetzt. Inzwischen wurde das 50.000ste Prüfverfahren durchgeführt. Anlass genug für die USK ein paar weitere Zahlen zu lancieren. 1700 Firmen aus 56 Ländern reichten im Lauf der vergangenen fast drei Jahrzehnte Prüfanträge ein. 40 ehrenamtliche SichterInnen und fast 100 Jugendschutzsachverständige waren an den Prüfergebnissen der USK beteiligt sowie seit 2003 auch die Ständigen VertreterInnen der Obersten Landesjugendbehörden.

"Die USK ist als anerkannte Selbstkontrolle ein aktiver und wichtiger Bestandteil des ganzheitlichen Kinder- und Jugendmedienschutzes in Deutschland. Die vielen zuverlässigen Entscheidungen im Bereich der Altersfreigaben der unabhängigen Prüfgremien belegen, dass sich das Modell der regulierten Selbstregulierung in Deutschland bewährt hat", resümiert Elisabeth Secker, Geschäftsführerin der USK. "Gleichzeitig hat die USK etwa mit dem internationalen IARC-System zur Kennzeichnung von Spielen und Apps auf Online-Plattformen bewiesen, dass sie auch für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet ist und beständig zur Orientierung in einem Markt von sich stets weiterentwickelnden Angeboten beitragen kann."

Alterskennzeichen seien hierbei ein wichtiger Baustein und böten Schutz und Orientierung. "Sie können aber die Begleitung des Medienkonsums von Kindern- und Jugendlichen durch Eltern und pädagogische Fachkräfte nicht ersetzen", so Secker weiter. "Maßgabe der USK wird es deshalb in Zukunft sein, Eltern sowie Kinder- und Jugendliche bei einem verantwortungsvollen Umgang mit Spielen noch besser zu begleiten."