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Jung-von-Matt-Studie attestiert GamerInnen Sportwettbewerb-Affinität

Deutsche GamerInneN sind nicht nur sportlich sehr aktiv, sie begeistern sich auch überdurchschnittlich für den sportlichen Wettkampf. Dies ist ein Ergebnis des "Gaming Atlas 2021", einer Studie der Jung von Matt Agenturtöchter Jung von Matt Nerd und Jung von Matt Sports.

10.06.2021 13:14 • von Stephan Steininger

87 Prozent aller ComputerspielerInnen sind sportlich aktiv. Neben Jogging stehen vor allem Schwimmen, Fußball und Hanteltraining an der Spitze der sportlichen Aktivitäten. Nur etwa 13 Prozent der GamerInnen hätten angegeben, in den vergangenen zwölf Monaten keinen Sport ausgeübt zu haben. Das besagt die Studio "Gaming Atlas 2021" der Agenturen Jung von Matt Nerd und Jung von Matt Sports. Sie basiert auf einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Insightful.gg für die 2000 Deutsche über 16 Jahren befragt wurden.

46 Prozent der Befragten ordneten sich als GamerIn ein, was die Studie durch eine Nutzung von PC-, Konsolen- oder Mobile-Games von mehr als fünf Stunden pro Woche definiert. Der Anteil der Befragten, die regelmäßig jedoch unabhängig von der Dauer spielen, dürfte also noch viel höher sein. Insgesamt 18 Prozent aller Befragten bezeichnen sich zudem als wettbewerbsorientiert. Bei der Teilgruppe der wettbewerbsorientierten Gamerinnen liegt der Anteil der Befragten, die keinen Sport ausübten, bei nur drei Prozent.

Basierend auf diesen und weiteren Ergebnissen - 29 Prozent der GamerInnen sind an der Teilnahme an Gameswettbewerben interessiert oder stark interessiert - leiten die Agenturen für sich natürlich ein hohes Geschäftspotenzial ab. "Die Studie zeigt, dass die Gruppe der Gamerinnen und Gamer nicht nur in Bezug auf Spiele abseits der gängigen Klischees einen hohen Grad an Leidenschaft und Engagement entwickelt hat", erklärt Toan Nguyen Gründer und Geschäftsführer von Jung von Matt Nerd. "Für Unternehmen liegt dort großes Potenzial. Im Bereich der Games-Enthusiast:innen zeigt sich eine hohe Offenheit für Marken und Begeisterungsfähigkeit. Und das in einem Umfeld, was wirtschaftlich die Umsätze der Film- und Musikindustrie übertrifft."