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Rückkehr des Diverse Game Developers: Virtual Exchange

Bis zum 11. Juni können sich Mitglieder von Minderheiten für das Programm der IGDA Foundation bewerben. Es richtet sich an Studierende, QuereinsteigerInnen sowie Menschen, die innerhalb der Branche Führungspositionen oder eine Unternehmensgründung anstreben.

27.05.2021 15:38 • von Valentin Masszi
Nika Nour, Executive Director der IGDA Foundation, freut sich über die zweite Ausrichtung des Diverse Game Developers: Virtual Exchange. (Bild: IGDA Foundation)

Vom 26. Juli bis zum 3. September wird der diesjährige Diverse Game Developers: Virtual Exchange stattfinden. Das Programm richtet sich an Mitglieder von Minderheiten und bietet Mentoring durch BranchenveterannInnen, Zugang zur Game Developers Conference 2021, Projektpräsentation auf Social Media und Events sowie ein speziell abgestimmtes Unterstützungsprogramm. Letzteres richtet ist in drei Gruppen aufgeteilt.

Die "Scholars Cohort" ist auf Studierende zugeschnitten, die auf einen Job in der Gamesindustrie hinarbeiten. In der "Velocity Cohort" wiederum finden sich QuereinsteigerInnen zusammen, welche aus einem anderen Berufsbereich in die Spielebranche umsiedeln möchten. Die "Next Gen Leaders Cohort" schließlich zielt auf Menschen ab, die bereits an Games arbeiten, aber auf der Karriereleiter weiter nach oben klettern oder ihr eigenes Unternehmen gründen möchten.

Bewerbungen werden bis zum 11. Juni akzeptiert. Das Formular sowie weitere Informationen zur Anmeldung finden sich auf der Webseite des Programms.

Ausgerichtet wird das Programm von der International Game Developers Association Foundation, welche global tätig ist. Partnerunternehmen umfassen mitunter Xbox, Riot Games, Unity und seit diesem Jahr unter anderem auch Wizards of the Coast, Latinx in Gaming oder Dinosaur Polo Club. Die AbsolventInnen des ersten Diverse Game Developers: Virtual Exchange konnten unter anderem Arbeitsplätze bei Activision Blizzard oder Wizards of the Coast finden.

"Covid-19 hat uns vergangenes Jahr zum Handeln gezwungen, aber mit der Hilfe der größten Unternehmen im Gamesbereich sind wir noch immer in der Lage, Menschen aus unterrepräsentierten Gruppen auf der ganzen Welt bei ihren Karrieren Hilfestellung zu leisten. Wir sind sehr dankbar, dass die Industrie erneut hinter uns steht, sodass wir weiterhin unserer Mission nachkommen können, ohne den ProgrammteilnehmerInnen die Gefahren und limitierenden Faktoren des internationalen Reisens während der anhaltenden Pandemie aufbürden zu müssen", so Nika Nour, Executive Director der IGDA Foundation.