Games

Mobile-Game-Umsätze in Deutschland steigen auf 2,3 Milliarden Euro an

Alleinig verantwortlich dafür sind In-App-Käufe. Die Premium-Sparte geht parallel weiter zurück. Neben dem Umsatz steigt auch das durchschnittliche NutzerInnenalter auf 38,8 Jahre.

07.04.2021 10:41 • von Valentin Masszi
- (Bild: game - Verband der deutschen Games-Branche)

Der Umsatz von Spiele-Apps in Deutschland hat 2020 um 23 Prozent zugelegt und folgt damit dem starken Jahrestrend für Games allgemein. Das gibt der game bekannt und beruft sich dabei auf Daten des Marktforschungsunternehmen App Annie. Konkret hat Mobile-Gaming laut dem Verband im vergangenen Jahr 2,275 Milliarden Euro eingeholt, lediglich 11 Millionen Euro stammen dabei von Premium-Apps. Den Rest und auch alleinig das Wachstum getragen haben In-App-Käufe. Die haben damit ihren Umsatz seit 2017 knapp verdoppelt. Apps mit Fix-Preis gehen hingegen zurück und haben seither 4 Millionen Euro eingebüßt.

Felix Falk, Geschäftsführer des game, kommentiert die Zahlen wie folgt: "Mobile Games erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Zum erneut starken Marktwachstum trägt nicht nur die steigende Zahl der Spielerinnen und Spieler bei, sondern auch die wachsende Vielfalt an Titeln. Erschienen in den ersten Jahren der App Stores vor allem einfache Casual-Spiele für zwischendurch, ist auch die Anzahl komplexerer Games zunehmend gewachsen. Ein Blick nach Asien zeigt dabei, in welche Richtung eine der Entwicklungen geht: Immer häufiger werden Mobile Games kompetitiv in Ligen und auf Turnieren gespielt und so zu einer eigenen Kategorie im Esport".

Neben dem Umsatz von In-App-Käufen ist auch das Durschnittsalter von deutschen SpielerInnen an Mobilgeräten gestiegen, von ehemals 37,4 Jahren auf 38,8 Jahre. Mit 52 Prozent machen außerdem den überwiegenden Teil der SpielerInnenschaft Frauen aus.