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PS3- und Vita-Stores bleiben offen

Sony hat die Entscheidung zur Schließung der Shops für beide Geräte revidiert, nachdem sie einige hohe Wellen geschlagen hatte. Lediglich der PSP-Store wird wie geplant am 2. Juli abgeschaltet.

23.03.2021 10:35 • von Valentin Masszi

Update vom 20. April 2021:

Die Online-Stores für PlayStation 3 und PlayStation Vita werden nicht, wie geplant, später dieses Jahr geschlossen. In einem Blogpost hat Sony Interactive Entertainments CEO und Präsident Jim Ryan eingestanden, dass die ursprüngliche Entscheidung ein Fehler war. "Wir sehen jetzt, dass vielen von euch unglaublich viel daran liegt, in naher Zukunft weiterhin Klassiker auf PS3 und PS Vita kaufen zu können, weshalb ich froh bin, dass wir eine Lösung für die Fortführung der Aktivitäten finden konnten."

Der Store für die PlayStation Portable, kurz PSP, Sonys ersten Handheld, wird jedoch nach wie vor am 2. Juli schließen. Sie ist die älteste der drei Konsolen und wurde je nach Region 2004 beziehungsweise 2005 auf den Markt gebrach. Die PlayStation 3 folgte 2006, die Vita 2011 beziehungsweise 2012, erneut abhängig von der Region.

Originalmeldung vom 23. März 2021:

Während die PlayStation 5 noch immer im Aufstieg begriffen ist, wird ein weiteres Schäufelchen Erde auf vergangene Sony-Konsolen geschüttet. Laut einem Bericht der US-Gaming-Seite "The Gamer" werden noch in diesem Jahr die Online-Stores für die PlayStation 3, die PlayStation Portable und die PlayStation Vita geschlossen. Für die ersten beiden soll es laut "The Gamer"-Quelle am 2. Juli soweit sein, für letztere am 27. August.

Für EndnutzerInnen bedeutet das, dass ab dem jeweiligen Zeitpunk keine Spiele mehr heruntergeladen werden können. Physische Datenträger bleiben damit die einzige Möglichkeit, sich Games zu besorgen, die sich nicht bereits als Download auf der jeweiligen Konsole befinden.

Die Produktionseinstellungen zu allen drei Konsolen erfolgte bereits vor einiger Zeit. Der PSP sowie der PS3 waren dabei zu ihren Lebzeiten einige Erfolge vergönnt, letztere verkaufte sich etwa über 86 Millionen Mal. Die Vita wiederum blieb weitestgehend ein Ladenhüter, obwohl sie allgemein positive Stimmen erhielt.