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Microsoft übernimmt Zenimax: US- und EU-Regulatoren stimmen Deal zu

Zunächst gab nur die US-Börsenaufsicht dem Microsoft-Bethesda-Deal grünes Licht. Nun hat auch die Europäischen Wettbewerbsbehörde ihr Go gegeben.

08.03.2021 15:10 • von Nadine Seibold

Update: 8. März 2021

Mehrere Monate nach Ankündigung der Übernahme von ZeniMax durch Microsoft stimmen sowohl US- als EU-Regulatoren dem Kauf zu.

Zunächst war die Übernahme noch nicht finalisiert gewesen, denn die Europäische Kommission musste der Übernahme erst noch zustimmen. Dies galt als letzte große Hürde, doch diese ist nun genommen, denn die Wettbewerbehörde hat nun dem Deal zugestimmt. Laut der EU erfolgt die Zustimmung ohne Auflagen.

Somit gehören zahlreiche Spiele nun zu Microsoft, darunter die "Fallout"-Reihe, "The Elder Scrolls" und "Dishonored".

Originalmeldung vom 5. März 2021

Stolze 7,5 Milliarden Dollar hat es sich Microsoft vergangenen September kosten lassen, Zenimax, den Mutterkonzern von Bethesda, zu kaufen. Für den endgültigen Abschluss des Deals brauchte es allerdings die Zustimmung der US-Börsenaufsicht (SEC) und der Europäischen Wettbewerbsbehörde. Die SEC hat nun eine Wirksamkeitserklärung veröffentlicht, die die Übernahme zumindest in den USA abgesegnet.

Bethesda wird also bald zu Microsoft gehören und die Xbox Game Studios verstärken. Zudem ist das Bethesda-Portfolio dann Teil des Xbox Game Passes, weil Marken wie "Fallout", "The Elder Scrolls" und "Dishonored" zum Unternehmen übergehen.

Final ist die Übernahme aber noch nicht. Ob Microsoft den Spieleentwickler bald übernehmen darf, hängt jetzt noch von der Europäischen Union ab. Eine Entscheidung wird für Anfang März erwartet.