Games

Update: BMVI etabliert dediziertes Games-Referat

Der game beruft sich bei der Meldung auf ein Update eines Organigramm des Ministeriums. Direktor des Referats "DG 27 Games in Deutschland" ist Dr. Stephan Zaß. Das BMVI hat auf GamesMarkt-Anfrage Stellung genommen.

04.03.2021 09:53 • von Valentin Masszi
Das BMVI unter Minister Scheuer führt ein neues Referat für Games ein. (Bild: CSU / Valentin Brandes)

Update 4. März 2021

Auf Anfrage führte das BMVI die Hintergründe zum neuen Referat weiter aus. So sei die Förderung eine erste Maßnahme zur Stärkung der Branche gewesen.

"In einem weiteren Schritt wollen wir die strategische Weiterentwicklung des Games-Standorts Deutschland zu einem internationalen Leitmarkt vorantreiben. Wir wollen dazu Maßnahmen auch jenseits der finanziellen Förderung identifizieren und umsetzen. Mit der Gründung des Referats 'Games in Deutschland' schaffen wir dafür die notwendigen Strukturen. Und wir senden damit ein starkes Signal, dass wir die digitale Kreativbranche der Computerspieleentwicklung auch fachlich und administrativ bestmöglich unterstützen werden", so ein Pressesprecher des Ministeriums.

Des Weiteren solle das neu geschaffene Referat die Belange der deutschen Games-Branche gegenüber der EU stärker vertreten. Auf der anderen Seite will man mehr mit den Bundesländern zusammenarbeiten, um gemeinsame Projekte zu starten. Die bisherigen Fördermaßnahmen des Bundes ebenso wie der Deutsche Computerspielpreis blieben überdies unter der Leitung des neuen Referats unverändert.

Originalmeldung vom 4. März 2021

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat ein Referat spezifisch für Games ins Leben gerufen. Der game vermeldet die Etablierung mit Verweis auf ein erneuertes Organigramm, welches die Strukturen innerhalb des BMVIs aufschlüsselt. Demnach findet sich "DG 27 Games in Deutschland" unter "Digitale Gesellschaft" und wird vom Referatsdirektor Dr. Stephan Zaß geleitet. Der war zuvor seit 2018 für das Referat "Künstliche Intelligenz und Digitalisierung in der Mobilität" zuständig gewesen.

game-Geschäftsführer Felix Falk begrüßt die Adminsitrationsentscheidung: "Das neue, eigenständige Games-Referat im BMVI ist ein weiterer wichtiger Schritt. Damit kann die Bundesregierung eine umfassende Standortpolitik für Games vorantreiben und neben der Förderung auch Themen wie Standortmarketing oder Games-Politik auf EU-Ebene vorantreiben. Das hilft, weitere Potenziale von Games als Schlüsselmedium für die Digitalisierung zu heben."