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esportscom internationalisiert sich und bringt TV-Format

Mit einer globalen Redaktion soll das breite englischsprachige Publikum angesprochen werden. Die deutsche Seite bleibt dabei erhalten. Die bisherige Fernseh-Show "ran Esports: Professional. Gaming. Esports." muss hingegen für "esportscom TV" Platz machen.

11.02.2021 11:55 • von Valentin Masszi

Alles neu macht der Februar, heißt es scheinbar bei esports.com. Die bisher rein deutschsprachige Seite rund um kompetitives Gaming erhält eine große internationale Schwester-Seite. Dafür gibt es eine neue technische Plattform, ein neues Design und eine überarbeitete Nutzerführung.

"In 2020 ist die Nutzung von esports.com allein im deutschsprachigen Raum um das Zehnfache gestiegen. Wir sind überzeugt davon, dass unser Angebot auch weltweit die Anlaufstelle Nummer 1 für News, Trends, Wettbewerbe oder Gaming allgemein werden kann. Wir wollen ein erstklassiges Esports-Erlebnis schaffen, das Gaming-Begeisterte auf der ganzen Welt erreichen und zu Fans machen kann. Unser englischsprachiges Portal soll dabei keine Blaupause der deutschen Version sein, sondern eine größere Bandbreite an internationalen Themen abdecken. Wichtig ist für uns, dass sich die User auf ihrem Kenntnisstand zu Gaming und Esports genau abgeholt fühlen und gerne wiederkommen - und zwar nicht nur lokal hier in Deutschland, sondern überall auf der Welt", verkündet Stefan Zant. Er ist Geschäftsführer von Seven.One Sports und deren Tochter, der esports.com GSA GmbH, die hinter der Webseite steht.

Ab dem 3. März wird esports.com darüber hinaus auch im Fernsehen vertreten sein. Mittwochs um 23:55 Uhr wird es eine "humorvolle, manchmal auch kritische" halbstündige E-Sport-Sendung auf ProSieben Maxx geben. Das "esports.com TV" betitelte Format nimmt damit den Slot von "ran Esports: Professional. Gaming. Magazine." ein.

Die Erweiterung des E-Sport-Engagement von Seven.One Sports findet vor einem stetig wachsenden Erfolg des Sektors statt. Erst kürzlich hat beispielsweise ALDI eine breite Gaming-Offensive angekündigt, die auch den E-Sport umfasst. Die Bundesregierung lässt das allerdings weiterhin kalt, so hat das Innenministerium angekündigt, keinerlei weitere Maßnahmen zur Förderung des virtuellen Sports anzustreben.