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Stiftung Digitale Spielekultur prüft Integration von Games in den Unterricht

Die Initiative "Games machen Schule" soll ausloten, wie der Unterricht in deutschen Schulen von digitalen Spielen profitieren kann. Dafür werden zwei Pilotprojekte in NRW und Berlin gestartet.

01.02.2021 14:27 • von Valentin Masszi
Çi?dem Uzuno?lu, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielkultur, sieht viel Potential für Games im Unterricht. (Bild: Quinke Networks)

Spiele sind zentraler Teil des Lebens vieler Schüler und wecken ein Engagement, das im Unterricht zuweilen fehlt. Das möchte die Stiftung Digitale Spielekultur nun für Schulen nutzbar machen und ruft die Initiative "Games machen Schule" ins Leben. Ziel ist es, die Möglichkeiten, die Spiele im Unterricht bundesweit eröffnen können, zu erfassen, sowie die Rahmenbedingungen, die zu deren Ausschöpfung nötig sind.

Den ersten Schritt machen zwei Vorhaben in Nordrhein-Westfalen und Berlin. Dort setzten sich Pädagogen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen zusammen, um die Integration von digitalen Spielen in den Lehrplan von Achtklässlern zu testen. Die beiden Pilotprojekte werden dabei unabhängig voneinander durchgeführt und von den jeweiligen Ländern unterstützt, in Berlin von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und in NRW vom Ministerium für Schule und Bildung.

"Dass insbesondere Kinder und Jugendliche durch Games zum Lernen und Sich-Ausprobieren motivieret werden, ist eine Erfahrung, die wir bereits seit einigen Jahren im Rahmen unserer Bildungsprojekte sammeln konnten. Was aktuell noch fehlt, sind stichhaltige Fakten, ob und wie digitale Spiele auch systemisch den Schulunterricht entlang des Lehrplans bereichern und so zur Digitalisierung des Lernens beitragen können. Genau diese Fragen wollen wir ab diesem Jahr mit unseren Partnern in Berlin und NRW beantworten", so die Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur Çi?dem Uzuno?lu.