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200.000 Euro mehr für den DCP

Mit 790.000 Euro ist die Preisgeldsumme beim Deutschen Computerspielpreis 2021 historisch hoch. Dazu kommen weitere bezüglich Verteilung und Kategorien.

18.01.2021 16:23 • von Valentin Masszi
Am 13. April werden die DCP-Gewinner bekanntgegeben. (Bild: Quinke Networks)

Die Einreichungsphase für den Deutschen Computerspielpreis 2021 ist in vollem Gange. Wer mitmacht, hat die Chance, einen Teil von 790.000 Euro zu erhalten. Das ist die diesjährige Summe an Preisgeldern, die höchste jemals. Sie wurde im Vergleich zu 2020 um 200.000 Euro aufgestockt. Neu ist, dass Kategorien wie "Bestes Debut" und "Bestes Familienspiel" Geld erhalten. "Bestes Debut" erhält 60.000 und zweimal 20.000 Euro, "Bestes Familienspiel" 80.000 und ebenfalls zweimal 20.000 Euro. Den höchsten Preis erhält mit 100.000 Euro das "Beste Deutsche Spiel". Der Zweit- und Drittplatzierte erhält jeweils 30.000 Euro.

Die weiteren Dotierungen und Kategorien umfassen:

50.000 Euro und zweimal 25.000 Euro für "Bester Prototyp"

40.000 Euro für das "Studio des Jahres"

Jeweils 35.000 Euro werden vergeben für:

"Beste Innovation und Technologie"

"Beste Spielewelt und Ästhetik"

"Bestes Gamedesign"

"Bestes Serious Game"

"Bestes Mobiles Spiel"

"Bestes Expertenspiel"

10.000 Euro für den "Sonderpreis der Jury"

Die Ehrung ohne Preisgeld gibt es für:

"Bestes Internationales Spiel"

"Bestes Internationales Multiplayer-Spiel"

Eine Änderung gab es beim Publikumspreis. Dieser wird durch den undotierten Preis "Spielerin/Spieler des Jahres" ersetzt. Zwar legt das Publikum den Gewinner hier nicht fest, hat aber auch bei der Bestimmung mitzureden.

Titel dürfen für mehrere Kategorien eingereicht werden, außer für den "Besten Prototypen". Hier darf das Spiel noch nicht erschienen sein, bevor die Vergabe stattgefunden hat. Wie Titel eingereicht werden können, findet sich hier. Nach der Bewerbung prüfen mehrere Jurys, wer das Zeug zum Gewinner hat. Letztere werden schließlich am 13. April bekanntgegeben.

Der Verkehrs- und Digitalminister des Bundes, Andreas Scheuer sagt zum DCP: "Games aus Deutschland begeistern. Mit ihrer Innovationskraft liefern sie zudem wichtige Impulse für den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft. Ein besonderes Anliegen ist uns die Förderung des Nachwuchses. Hier haben wir die Preisgelder überproportional aufgestockt. Zusammen mit der Computerspielförderung des Bundes stärken wir so den Entwicklerstandort Deutschland nachhaltig."

"Gerade in dieser Zeit ist es essenziell, dass wir Zukunftsbranchen noch stärker fördern und sichtbarer machen. Die Games-Branche als Innovationstreiber gehört hier in die erste Reihe", bekräftigt Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung.

game-Geschäftsführer Felix Falk will den Fokus zugleich nicht nur auf die Gewinner lenken: "Die deutliche Erhöhung des Preisgeldes unterstreicht die große Relevanz des Deutschen Computerspielpreises. Doch nicht nur die Gewinner sind Leuchttürme für den Games- und Digitalstandort Deutschland, sondern auch die vielen Nominierten. Deshalb werden künftig deutlich mehr Nominierungen, vor allem im Nachwuchsbereich, mit einem Preisgeld versehen."