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Facebook Gaming Marketing-Insights: Neue Spieler bleiben

Zu einer Reihe von Themen befragte Facebook Spieler und veröffentlichte die Ergebnisse in einem kürzlichen Bericht. Viele durch die Pandemie neu hinzugekommene Gamer würden bleiben und ihr Profil unterscheide sich teils von den etablierten Spielern.

13.01.2021 12:55 • von Valentin Masszi
- (Bild: Facebook)

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Für den Games-Marketing-Insights-Report 2021 hat Facebook Gaming in Zusammenarbeit mit Facebook IQ über 13.000 Spieler aus unterschiedlichen Ländern zu ihrem Spiel- und Kaufverhalten sowie ihren Präferenzen bei Games befragt. Für den Bericht werden besonders die USA, Großbritannien, Südkorea und Deutschland herausgegriffen.

Eine der deutlichsten und vermutlich am wenigsten überraschenden Erkenntnisse ist, dass die Spielerschaft während 2020 deutlich gewachsen ist. 6,5 Millionen kamen in Deutschland hinzu, das entspricht 25 Prozent Wachstum. Ähnlich sieht es in den anderen Ländern aus. Interessant ist vor allem, dass eine große Menge der neuen Spieler scheinbar geblieben sind. Und deren Verhalten unterscheidet sich mitunter deutlich von denen, die bereits zuvor regelmäßig gezockt haben.

Viele im Jahr 2020 hinzugekommene Spieler verbringen im Durchschnitt mehr Zeit mit Games als zuvor vorhandene Spieler. In Deutschland liegt der Unterschied bei 1,8 Stunden pro Woche. Auch bei den Spielern, die Geld bezahlen, liegen die neuen vorne, in Deutschland sind es 38 Prozent im Vergleich zu 24 Prozent der jeweiligen Gruppe. Zudem sinkt der Altersdurchschnitt bei den Neuankömmlingen wesentlich im Vergleich zu den Alteingesessenen. Von den vier Fokus-Ländern schert nur Südkorea aus, wo vor allem Ältere Games für sich entdeckt haben.

In Bezug auf Präferenzen sind diese in Deutschland bei beiden Gruppen ähnlich. Die meisten Spieler bevorzugen Rätselspiele, ebenfalls hoch im Kurs stehen gruppenübergreifend Simulation, Strategie und Karten/Casino. Auch die Motivation ist weitgehend gleich. Die wichtigsten Anlässe zum Spielen sind für neue und alte Gamer Zeitvertreib, Stressabbau und Erfolgsgefühl, in Deutschland auch jeweils in dieser Reihenfolge. Genauso bevorzugen die meisten deutschen Spieler insgesamt Spiele, die ihr Einkommen über Werbung generieren.

Bei Werbung für Spiele wiederum stehen für alle Gamer, ob neu oder alt, Gameplay-Präsentationen im Mittelpunkt. Bei der Entscheidung, welches schließlich heruntergeladen wird, spielen vor allem auch eine Kenntnis der Marke eine große Bedeutung. Nur 25 Prozent der befragten deutschen Spielerschaft hat 2020 gänzlich unbekannte Games ausprobiert.

Letztlich zieht der Report vier grundlegende Schlüsse aus seinen Daten, die Firmen im Markt beherzigen sollen. Es wird empfohlen: die anhaltende Bindung von neuen Spielern, Finanzierungspläne, die sich nicht nur auf einen Kanal beschränken, das Finden neuer Ideen für Spieler, die gerade nicht im Spiel sind, sowie die Steigerung der Distinktion und des Wiedererkennungswerts der eigenen Marke.

Der vollständige Bericht findet sich hier.