Unternehmen

game-Mitglieder blicken mit Zuversicht auf 2021

Über zwei Drittel der game-Mitglieder rechnen mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung ihres Unternehmens in 2021. 45 Prozent planen zudem Neueinstellungen. Das geht aus einer Mitgliederumfrage hervor, die der Verband nun vorstellte.

10.12.2020 09:16 • von Stephan Steininger
Basierend auf einer Umfrage unter den Mitgliedern erstellt der game das "game Jahresbarometer 2020" (Bild: game)

Für die Gamesbranche war das Corona-Jahr 2020 sicher eine Herausforderung, aber im Vergleich mit anderen Branchen hat es die Spieleunternehmen in Deutschland weniger schwer getroffen. Die gehen entsprechend zuversichtlich ins neue Jahr. Das geht aus einer Umfrage des Branchenverband game unter dessen Mitgliedern hervor. Die Ergebnisse präsentierte der game unter dem Titel "game Branchenbarometer 2020".

71 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihr Geschäft 2021 positiv entwickeln wird. Nur jede zehnte Firma rechnet mit Einbußen. Der Rest glaubt an eine gleichbleibende Geschäftsentwicklung. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Thema Beschäftigung. 45 Prozent der Firmen wollen 2021 Personal aufbauen, 49 Prozent planen für sich mit gleichbleibenden Mitarbeiterzahlen.

Der Blick auf das Corona-Jahr 2020 zeigt indes, dass 95 Prozent aller Firmen gut bis sehr gut durch das Jahr kamen. Ein Fünftel bis ein Drittel der Unternehmen hat allerdings Corona-bedingt Investitionen zurückgestellt, Projekte verschoben oder musste bei der Finanzierung umplanen.

"Trotz Corona-Pandemie schaut die deutsche Games-Branche sehr zuversichtlich auf die kommenden zwölf Monate", sagt game-Geschäftsführer Felix Falk. "Auch die zahlreichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie wie häufige Projektverschiebungen, Zurückstellungen von Investitionen oder die Suche nach zusätzlichen Finanzierungsquellen bremsen nicht den großen Optimismus der Gamesbranche für die Zukunft. Das ist genau die richtige Einstellung für unser gemeinsames Ziel, als deutscher Games-Standort weiter zur Weltspitze aufzuschließen."