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ESBD steht kurz vor Neubesetzung

Einen neuen Präsidenten und zwei Vizepräsidenten gilt es beim E-Sport-Bund ESBD zu finden. Die Kandidaten dafür stehen größtenteils fest.

30.11.2020 17:48 • von Nadine Seibold
- (Bild: BMVI)

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Diesen Freitag, den 4. Dezember 2020, steht die Mitgliederversammlung des eSport-Bund Deutschland (ESBD) bevor. Dafür versammeln sich alle Mitglieder des Bundes ab 14 Uhr zu einer Online-Versammlung.

Darin wird vor allem über die Neubesetzung des Präsidenten, der die Nachfolge von Hans Jagnow antreten wird, entschieden und die Wahl zum 1. Vizepräsidenten und der Vizepräsidentschaft Leistungssport durchgeführt.

Hans Jagnow, Fabian Laugwitz, 1. Vizepräsident, und Daniel Finkler, Vizepräsident Leistungssport gaben ihre Ämter verfrüht auf, obwohl sie erst im November 2019 ins jeweilige Amt gewählt wurden.

Für Jagnows Nachfolge stellt sich nur ein Mann zur Verfügung: Daniel Luther, tätig bei KiNG eSports. Auf das Amt des 1. Vizepräsidenten hoffen Alessandro Brünnagel von Bremen eSports, Philipp Brückner von Leipzig Esports und ESL-Sprecher Christopher Flato, der aktuell schon der Vizepräsident Veranstalter beim ESBD ist.

Wer als neuer Vizepräsident Leistungssport antritt, ist bisher nicht bekannt, soll aber in Kürze erfolgen.

Im Anschluss an die Präsidiumswahlen stehen zudem die Positionierung des E-Sports und seiner Gemeinnützigkeit auf dem Themenplan. Die Zahl der Mitglieder in der Breitensportabteilung des ESBD seien von 20 auf knapp 40 angestiegen. Deutschlandweit wird die Zahl der E-Sport betreibenden Vereine auf über 200 geschätzt.

"Die vergangenen Monate der Corona-Pandemie haben dem E-Sport in seiner Breite eine erhöhte Aufmerksamkeit und Dynamik verschafft", so Martin Müller, Antragssteller und Vizepräsident Breitensport beim ESBD. "Immer mehr Menschen möchten sich ehrenamtlich engagieren, eigene Vereine oder Sparten gründen und Synergien schaffen. Auf dem Weg zur umfassenden Anerkennung unserer Sportart wollen wir die fundamentale Rolle des Ehrenamts für die Entwicklung des E-Sports stärker betonen."